Über Wiesen mit blühendem Rhododendren erheben sich die scharfen Alpengipfel des Mont Blanc mit Schnee und Gletschern.Foto: iStock

Klassik des Tages: Konzert für Maultrommel, Mandora und Orchester

Epoch Times31. Juli 2021 Aktualisiert: 31. Juli 2021 18:24
Aus der Reihe Epoch Times Musik - Für Liebhaber.

Johann Georg Albrechtsberger (1736 – 1809) war ein österreichischer Musiktheoretiker, Komponist und der Lehrer Beethovens. Er komponierte um 1765 sieben Konzerte für Maultrommel, Mandora und Streicher, von denen drei überliefert wurden. Hier sein Konzert für Maultrommel, Mandora und Orchester in F-Dur. Es musizieren Fritz Mayer (Maultrommel), Dieter Kirsch (Mandora) und das Münchener Kammerorchester, dirigiert von Hans Stadlmaier.

I. Allegro Moderato

II. Andante
III. Menuett: Moderato
IV. Finale: Allegro molto

Johann Georg Albrechtsberger sang mit sieben Jahren bei den Sängerknaben im Stift Klosterneuburg, später als Chorknabe im Stiftsgymnasium Melk. Er lernte nach 1735 Joseph Haydn in Wien kennen und wirkte als Organist in verschiedenen Städten. 1772 berief ihn Kaiser Joseph II. als 2. Hoforganisten zu sich nach Wien – und das, obwohl sein Vater „nur“ Landwirt und Fuhrwerker war.

In seinen letzten Lebensmonaten wünschte sich Mozart am 9. Mai 1791 Albrechtsberger als Adjunkt beim Domkapellmeister am Stephansdom in Wien. Das geschah, er übernahm später auch den Posten des Domkapellmeisters. Zu seinen Schülern gehörten unter anderem Ludwig van Beethoven, Carl Czerny, Johann Nepomuk Hummel, Conradin Kreutzer oder auch Franz Xaver Mozart (das zweite überlebende Kind von Wolfgang Amadeus Mozart).

In seinen Stücken für Maultrommel übernahm Albrechtsberger Melodien der zeitgenössischen österreichischen Volksmusik in die Wiener Klassik. Er komponierte über 270 kirchliche Werke, 278 Stücke für Tasteninstrumente, fast 200 weltliche Instrumentalstücke und Kammermusik für die kaiserliche Familie (Joseph II. spielte Cello und liebte Fugen).



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