Chirurg bei SHEN YUN meint, „dass man sich mal wieder mit dem Himmel anfreunden sollte“

SALZBURG – Für europäische Kunstliebhaber kann es auch ein Wagnis sein, sich auf chinesisches Tanztheater einzulassen, denn der wahre klassische chinesische Tanz mit seinen 5000 Jahre alten Wurzeln ist hier kaum bekannt. Shen Yun Performing Arts, das in New York ansässige Non-Profit Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Kulturerbe wiederzubeleben und auf seinen Welttourneen mit der Welt zu teilen.

Am Dienstagabend gab es im Salzburger Festspielhaus die letzte Gelegenheit vor der Weiterreise nach Barcelona, SHEN YUN kennenzulernen. Der Chirurg Dr. Herbert Resch und seine Gattin, Frau Maria Resch, Lehrerin von Englisch und Philosophischem Einführungsunterricht in Salzburg, gingen das Wagnis ein.  

Dr. Herbert Resch sagte lächelnd: „Also, ich muss zugeben, ich bin mit etwas gemischten Gefühlen hergekommen, einerseits neugierig, aber andererseits auch besorgt, dass es vielleicht für europäische Ohren und Augen nicht so ganz das Gewohnte ist. Aber ich bin überrascht, die Bewegungen, der Tanz ist sehr anmutig, harmonisch, eine unglaubliche Körperbeherrschung, sehr fantastisch. Und auch die Musik ist überraschend für mich, weil sie irgendwie für europäische Ohren durchaus vertraut klingt. Vielleicht ist ‚vertraut‘ übertrieben, aber doch, man kann sich sehr gut daran gewöhnen. Es ist sehr schöne Musik und – ein schöner Abend.“

Auf die Frage, was für ihn von dem inneren Gefühl der Künstler spürbar war, dem Yun, der inneren Ausstrahlung, antwortete Dr. Resch: „Also rübergekommen ist sehr viel innere Zufriedenheit, Ausgeglichenheit oder zumindest – eine Unausgeglichenheit ist in eine Ausgeglichenheit gemündet. Sehr viel Spannung wurde herausgenommen, die am Anfang  fast bei jedem Tanz vorhanden war, die dann übergegangen ist in eine große Harmonie und Zufriedenheit. Das ist fast bei allen Tänzen der Fall gewesen und so habe ich das empfunden.“

Angesprochen auf das spirituelle Element – die Chinesen zeigten ja immer eine Verbindung Himmel, Mensch und Erde in der traditionellen Kunst – fand Dr. Resch, dass „sich das in SHEN YUN  widerspiegelt“. Er sah da „das Zusammenspiel von Mystik einerseits und andererseits aber die Realität, der Übergang war fließend und dieser Übergang zwischen Himmel und Erde zeigt sich sehr gut. Und es zeigt sich, dass man eigentlich hier – als Europäer würde man sagen – nur Gast ist und dass man sich mal wieder mit dem Himmel anfreunden sollte, wo wir herkommen und wo wir hingehen. Das hat sich hier sehr schön gezeigt.“

Seinen Freunden würde Dr. Resch sagen: „Es lohnt sich herzukommen, es ist ein sehr schöner Abend, es ist anmutig, man ist innerlich zufrieden, sodass man innerlich Ruhe bekommt.“

Maria Resch bei SHEN YUN im Festspielhaus Salzburg am 21. April 2015Maria Resch bei SHEN YUN im Festspielhaus Salzburg am 21. April 2015Foto: NTD TV

Auch Frau Maria Resch würde ihren Freunden sagen: „Ein wunderschönes Erlebnis!“

Sie fand es „großartig, ganz ausgezeichnet. Es ist ein einmaliges Erlebnis, es ist natürlich für unsere Kultur anders, ein ganz anderes Kunsterlebnis, aber es war fantastisch. Es ist eine Zauberwelt mit viel Poesie mit vielen wunderschönen Bewegungen, ja einfach ein großartiges, farbenreiches, musikalisches Ereignis. Und ich kann mich noch an einen Tanz erinnern, wo durch Güte das Böse sozusagen beherrscht werden soll oder aus der Welt geschafft werden soll, das war sehr beeindruckend.“

Reporter Florian Godovits. Mit freundlicher Genehmigung von NTD TV. Bearbeitung rls.  

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Das aus New York kommende Ensemble Shen Yun Performing Arts besteht aus vier Tourneegruppen, die gleichzeitig in der Welt auftreten. Mehr Informationen erhalten Sie auf der Webseite: ShenYunPerformingArts.org

Die Epoch Times betrachtet Shen Yun Performing Arts als herausragendes kulturelles Event unserer Zeit. Wir haben deshalb seit der Gründung von Shen Yun im Jahre 2006 von den Zuschauerreaktionen berichtet. HIER KLICKEN

Quelle: https://www.epochtimes.de/feuilleton/kultur/shen-yun-auf-welttournee-2015-chirurg-meint-dass-man-sich-mal-wieder-mit-dem-himmel-anfreunden-sollte-a1234024.html