5 Möglichkeiten das Leben zu vereinfachen

Von und 15. Januar 2017 Aktualisiert: 15. Januar 2017 8:53
Als die Journalistin Steph Davidson über eine Ernährungsumstellung auch vieles andere in ihrem Leben änderte, wurde der Slogan „Simplify your life“ ihre Philosophie; sonst hätte sie das alles nicht geschafft. Dass man vieles auch mit einfachen Mitteln und Wegen gut lösen kann, wie z. B. tagtäglich aufwändig zubereitete Mahlzeiten durch einfachere Rezepte zu ersetzen oder ein permanent dauernder Fitnessstress mit Aktivitäten auszutauschen, die einem wirklich Freude bereiten – das muss erst gelernt sein.

 

 

Wer kennt es nicht: Den Willen, kleine alltägliche Dinge seines Lebens ändern zu wollen, d.h. aus dem gewohnten Trott auszusteigen und sich dabei entweder zu übernehmen oder sich total zu verzetteln. So beschreibt es die Autorin und Journalistin Steph Davidson. Als sie über eine Ernährungsumstellung auch vieles andere in ihrem Leben änderte, wurde der Slogan „Simplify your life“ ihre Philosophie; sonst hätte sie das alles nicht geschafft.

Dass man vieles auch mit einfachen Mitteln und Wegen genauso gut lösen kann, wie z. B. tagtäglich aufwändig zubereitete Mahlzeiten durch einfachere Rezepte zu ersetzen, um sich gesund zu ernähren oder ein permanent dauernder Fitnessstress mit Aktivitäten auszutauschen, die einem wirklich Freude bereiten – das muss erst gelernt sein.

Aufgrund von Schwindelanfällen musste Steph Davidson ihren gewohnten Lebenstrott einige Tage unterbrechen. Als sie dann wieder in ihre Küche zurückkehrte, bemerkte sie als erstes, dass sie sich permanenten Stress gemacht hatte aufwändig zubereitete Mahlzeiten für sich zu kochen. Sie war nicht mehr in der Lage ihre sonst üblichen aufwendig zubereiteten Mahlzeiten zu stemmen. Dafür hatte sie einfach nicht genug Energie. Sie war gezwungen, eine vereinfachte Version ihrer Lieblingsmahlzeiten zu kreieren. Dabei entdeckte sie, dass auch diese Versionen genauso großartig und lecker schmeckten.

Diese kleine, unerwartete Lektion begann sie dann auch in anderen Bereichen anzuwenden. Hier ihre Tipps:

1. Halten Sie es in der Küche einfach

Eine Methode, die Planung der Mahlzeiten einfacher zu gestalten, ist eine laufende Liste der Lieblingsessen beizubehalten und zuerst nur durch ein oder zwei neue Gerichte pro Woche zu ersetzen. Wenn sie schmecken, kann man diese der Liste hinzufügen.

Zwar gibt es Tage, an denen man sich sicherlich immer noch noch aufwändig zubereitete Mahlzeiten mit zehn oder mehr Zutaten kredenzen kann, aber man ist durchaus in der Lage ein köstliches, nahrhaftes Abendessen in nur 20 Minuten zuzubereiten. Probieren Sie ein frisches und würziges Nudelgericht, garniert mit frischen Kräutern und frischem Parmesan. Es schmeckt köstlich und mit Biozutaten ist es durchaus eine gesunde Mahlzeit.

Natürlich beginnt schon alles beim Einkauf. Steph begann unter anderem vorgeschälten Knoblauch zu kaufen, anstatt selbst mühselig die Zehen zu schälen. Das empfand sie als große Erleichterung. So suchte sie all ihre Zutaten zusammen, die sie oft benötigt. Das spart Zeit und Energie!

2. Schritt für Schritt!

Egal ob wir versuchen eine neue Gewohnheit anzunehmen oder schädliche Chemikalien zu vermeiden, manchmal kann es einfach zu viel auf einmal sein, wenn wir alles plötzlich ändern wollen. Es ist einfacher, sich auf kleine Schritte zu konzentrieren und peu à peu weitere Veränderungen hinzuzufügen.

Als Steph zum Beispiel beschloss Vegetarierin zu werden, begann sie vorerst auf rotes Fleisch zu verzichten, dann auch auf Geflügel und letztendlich auch auf Meeresfrüchte. Alles auf einmal komplett über Bord zu schmeißen macht keinen Sinn und ist auch nicht immer gerade gesundheitsförderlich. Denn auch der Körper braucht Zeit und Muße sich auf die Umstellung einzustellen. Es ist wichtig sich daran zu erinnern, dass niemand bestimmt warum, wo und wie Sie ihr Leben ändern, leben oder komplett umkrempeln wollen. Letztendlich entscheiden Sie, was Ihnen und Ihrer Familie gut tut.

Eine einfache Weise den Übergang zu einem natürlicheren und gesünderen Lebensstil zu beginnen, ist eine Liste der Bestandteile auszudrucken, die Sie letztendlich vermeiden wollen. Nur so können Sie beim Einkauf im Supermarkt alles kontrollieren und verfallen nicht in alte Muster.

3. Entrümpeln Sie Ihr Leben!

Es ist schwer sein gewohntes Leben zu vereinfachen, wenn der Raum um einen herum unübersichtlich erscheint. Chaos um einen herum erschwert eine seelische Entrümpelung und das Loslassen von alten Gewohnheiten. Steph Davidson verwendete hier zur seelischen Unterstützung das Mantra: Wenn ich es nicht liebe oder es verwende, will ich es wirklich in meinem Haus haben? Es kann eine große Aufgabe sein alles auf einmal durchzugehen, also sollte man versuchen jeden Tag vielleicht zwei bis drei Dinge zu finden, die nicht wirklich Freude in einem auslösen. So fällt es einfacher, sich von Dingen zu verabschieden.

Beginnen Sie jeden Tag mit ein wenig Zeit – und wenn’s nur fünf Minuten sind – sich mit dem Krimskrams um Sie herum zu beschäftigen. Es wird einen Unterschied machen, denn Sie werden merken, von wie vielen Dingen Sie sich wirklich trennen können. Konzentrieren Sie sich auf die Vereinfachung eines kleinen Bereichs ihrer Umgebung, bis es sich richtig anfühlt. Dann erst gehen Sie zum nächsten Bereich über. Lesen Sie hierzu vielleicht „Sparky Joy, eine illustrierte Meisterklasse der Kunst der Organisation und des Aufräumens“ von der japanischen Schriftstellerin Marie Kondo für weitere Tipps.

4. Probieren Sie es doch mal mit einem einfacheren Schönheitsprogramm

Ein simpleres Schönheitsprogramm muss nicht zeitaufwendig sein. Sie benötigen nur morgens und abends ein paar Minuten für eine natürliche Schönheitsroutine, damit Sie sich sowohl äußerlich wie auch innerlich besser fühlen.

Bio-Kokosöl kann z. B. sowohl für Haare, wie auch für die Haut als Feuchtigkeitscreme dienen (die antibakteriellen Eigenschaften sind auch für Akne gut).

Auch feuchte Reinigungstücher können schon eine große Hilfe sein, wenn es um das tägliche Abschminken geht. Hierfür sollte man allerdings Reinigungstücher nur aus ökologischem Anbau nehmen, denn die Konservierung und Zusatzstoffe der konventionellen Abschminktücher können die Haut irritieren. Fügen Sie Ihrer täglichen Routine eine Tasse Tee hinzu, um Ihren Verstand zu entspannen und aus dem Spiegel wird Sie ein entspanntes „Ich“ anlächeln!

5. Übungen

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Die beste Art von Übungen sind die, auf die wir immer gerne wieder zurückgreifen, da sie uns tatsächlich am besten tun. Nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele. Wer Sport und andere Aktivitäten nur als Verpflichtung ansieht oder als permanenten Druck spürt, der wird mit ziemlicher Sicherheit nicht lange bei diesen gewählten Aktionen bleiben. Das, was einem wirklich gut tut, nämlich nicht nur dem Körper, sondern eben auch der Psyche, das sind tatsächlich die besten Übungen!

Nicht jedes Fitnessstudio ist für jedermann geeignet und nicht jeder kann draußen joggen. Jeder sollte für sich sein Programm finden, nur so kann man eine Kontinuität der Dinge bewahren. Zudem liegt es auch daran, wann und wie man arbeitet. Danach richten sich die Programme und die sollte man versuchen in sein alltägliches Leben so einzubauen, dass alles einem gut tut und nicht auch noch zur Last wird. Denn Sport und Meditationen haben viele Vorteile: Sie helfen bei Depressionen, steigern die Kreativität, und helfen nachweislich Stress zu senken – aber alles im richtigen Maß!

Quellen: