Granatapfel senkt Cholesterin besser als der Blocker Lipitor

Epoch Times8. März 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 19:40
Das Medikament Lipitor wird gegen einen hohen Cholesterinspiegel und zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Problemen verschrieben. Dass dieselbe, wenn nicht sogar bessere Wirkung auch mit Granatapfelsaft erreicht werden kann, geht aus einer kleineren Studie mit dem roten Saft hervor.

Die Ergebnisse einer kleineren Studie mit Granatapfelsaft deuten darauf hin, dass der Saft der biblischen Frucht sogar besser wirkt als die Cholesterin-Tablette Lipitor. Das berichtet „NaturalNews“. Zudem wird vermutet, dass der Genuss von Granatapfelsaft die Ansammlung von Cholesterin in den Arterien verlangsamt, wodurch insgesamt das Risiko für Herzerkrankungen sinkt.

Das Wirkspektrum des Granatapfels lässt sich jedoch nicht an einem einzigen Inhaltsstoff festmachen. Daher sei eine hochkonzentrierte Anwendung isolierter Inhaltsstoffe des Granatapfels – wie bei den meisten Pflanzen – nicht sinnvoll, empfiehlt das Gesundheitsportal „Gesundheit.de“. Vielmehr liege das Geheimnis des Granatapfels gerade im besonderen Zusammenspiel der zahlreichen Inhaltsstoffe, die eine außergewöhnliche Wirkung erzielen.

Granatapfel tausendfach stärkere Antioxidanz als Traubensaft

Zahlreiche gesundheitliche Effekte ließen sich dem Portal „Gesundheit.de“ zufolge auf die starke antioxidative Wirkung des Granatapfels zurückführen. Es sei gezeigt worden, dass Stickstoffmonoxid (NO) vor oxidativer Zerstörung mit Granatapfel weitaus besser geschützt wurde als durch bekannte Antioxidantien wie Blaubeer- und Traubensaft. Die Wirkung des Granatapfelsaftes war um mehr als das Tausendfache höher. NO dient dem Zellaufbau in den Arterienwänden.

Oxidativer Stress kann außerdem zur Entstehung von erektiler Dysfunktion sowie Übergewicht und Fettsucht beitragen. Auch an der Entstehung von chronischen Lebererkrankungen, insbesondere der Fettleber, ist er beteiligt.

Doch auch in diesen Bereichen wirkt Granatapfel außerordentlich gut:

Magenbeschwerden

Die Schale, Rinde und Blätter des Granatapfels beruhigen den Magen. Ein Tee aus den Blättern des Granatapfelbaums hilft bei Verdauungsproblemen. Granatapfelsaft wird auch bei Durchfall und Cholera eingesetzt.

Krebs

Mehrere Laboruntersuchungen zeigten bereits die Effektivität von Granatapfelsaft gegen Krebszellen auf. Eine Studie aus Kalifornien zeigte, wie die aktiven Wirkstoffe des Granatapfels gar die Metastasenbildung bei Brustkrebs aufhalten können.

Anämie

Granatapfel lässt das Blut gut fließen. Sein Saft enthält Eisen und vermindert so die Symtome einer Anämie, die da Erschöpfung, Schwindel, Schwäche und Hörverlust sind.

Diabetes

Diabetes-Patienten können mit der gepriesenen Frucht das Risiko für verschiedene Herzerkrankungen verringern. Beispielsweise verhärten die Arterien weniger. Allerdings sei darauf hingewiesen, dass Granatapfelsaft sehr viel Zucker enthält. (kf)

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