Nicht zu sauer sein

Von 16. September 2011 Aktualisiert: 16. September 2011 9:30
Mehr Muskeln und Knochenfestigkeit durch weniger Säuren im Körper

Der modernere heutige Lebenswandel tut auch Not für gewisse Anpassungen in der Ernährungsstruktur, darüber sind sich Ernährungsexperten einig. In welche Richtung diese Änderungen erfolgen sollten, bleibt weiterhin ein strittiger Punkt. Ein vielversprechender Ansatz durch Entsäuerung zielt auf den Bewegungsmangel, die Zunahme an verarbeiteten Lebensmitteln in der Ernährung und den damit verbundenen Überschuss an Säuren im Körper, in dem die überschüssigen Säuren durch basische Nahrungsergänzungsmittel neutralisiert werden und die Knochen- und Muskelreserven des Körpers dadurch geschont werden.

Der modernere heutige Lebenswandel tut auch Not für gewisse Anpassungen in der Ernährungsstruktur, darüber sind sich Ernährungsexperten einig. In welche Richtung diese Änderungen erfolgen sollten, bleibt weiterhin ein strittiger Punkt. Ein vielversprechender Ansatz durch Entsäuerung zielt auf den Bewegungsmangel, die Zunahme an verarbeiteten Lebensmitteln in der Ernährung und den damit verbundenen Überschuss an Säuren im Körper, in dem die überschüssigen Säuren durch basische Nahrungsergänzungsmittel neutralisiert werden und die Knochen- und Muskelreserven des Körpers dadurch geschont werden.

„In der Steinzeit verzehrten unsere Vorfahren als Jäger und Sammler hauptsächlich Beeren und Blätter – und wenn ihnen das Jagdglück hold war auch Fleisch. Trotz tierischem Protein ergab der „Speisezettel“ unter dem Strich insgesamt einen Überschuss an Basen. Basen sind die „Gegenspieler“ der Säure, die unseren Körper belasten kann. Wenn keine Ausgewogenheit zwischen Säure und Basen besteht, sondern ein dauerhafter Säureüberschuss, ist dies nach heutigem wissenschaftlichem Erkenntnisstand ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor für die Entstehung chronischer Krankheiten“, sagt Prof. Dr. Jürgen Vormann, Leiter des Instituts für Prävention und Ernährung.

Knochen- und Muskelschwund bei überschüssigen Säuren

Wenn der Körper versucht, den pH-Wert im Körper aufrecht zu halten, werden dem Knochen und dem Bindegewebe im Zuge dessen Mineralstoffe abgezogen. Diese Mineralstoffe, vorwiegend Calcium, werden dann dazu gebraucht, um die überschüssigen Säuren im Körper abzulagern und dadurch zunächst unschädlich zu machen. Über Jahrzehnte hinweg kann das jedoch zu Verkalkungen im ganzen Körper führen, darunter auch zur Arterienverkalkung. Es wird vermutet, dass diese Ablagerungen, die der Körper dann nicht mehr von selbst ausräumen kann, mit dem Alterungsprozess und der abnehmenden Leistungs- und Heilungsfähigkeit des Körpers in enger Verbindung stehen.

Gleichzeitig fehlt das Calcium im Knochen und es kann zur Knochenarmut kommen. Ähnlich verhält es sich mit dem basischen Muskelprotein. Das Muskelgewebe wird ebenfalls nachweislich abgebaut, damit der Körper die Muskelproteine zum Neutralisieren der überschüssigen Säuren verwenden kann. Die dadurch ausgelöste Abnahme an Muskelgewebe kann langfristig zum Muskelschwund führen, die damit verbundenen Folgen von der physikalischen sowie subjektiv erlebten Schwäche führen dann immer mehr zur Unlust, etwas zu unternehmen – ein Teufelskreis, der schließlich auch die Aktivitäten des täglichen Lebens beeinflusst und zur Tortur werden lässt wegen der Schwäche.

Die heutige Ernährung besteht zu einem großen Teil aus Fleisch, Wurst, Käse, Getreideprodukte. All diese Produkte haben gemeinsam, dass sie einen saueren pH-Wert haben oder zu einem Überschuss an Säuren im Körper führen. Dem täglichen Säure-Basen-Ausgleich, der den Abbau an Muskel- und Knochengewebe vorbeugt, sollte mit ausreichend Bewegung begegnet werden. Die Stoffwechselaktivität durch den angeregten Herz-Kreislauf und die gesteigerte Atmung ermöglicht dem Körper, seinen Säure-Basen-Haushalt auf natürliche Weise im Gleichgewicht zu halten. Wenn die Möglichkeit für ausreichend Bewegung sich nicht anbietet, können auch Mischungen von verschiedenen basischen Mineralstoffen, wie zum Beispiel nach Rezept zubereitete Basenmischungen oder ähnliche Nahrungsmittelergänzungsprodukte aus der Apotheke oder dem Handel der Übersäuerung vorbeugen und können den Körper so unterstützen. Den Säure-Haushalt langfristig in den Griff zu bekommt, bedeutet auch, mehr Energie zu haben, während eine langfristige Übersäuerung zu mehr Schwäche und Müdigkeit führen kann.

Infobox: Basenmischungen aus der Apotheke

Eine effektive basische Salzmischung ist das Basenpulver-Rezept nach Sandet:

Natriumphosphat 10,0 g

Kaliumbicarbonat 10,0 g

Calciumcarbonat 100,0 g

Natriumbicarbonat 80,0 g

Anwendung: 1 TL auf 1/4 l Wasser (bis 3 x /Tag).

Alternativ gibt stehen Fertigpräparate in der Apotheke oder im Handel zur Verfügung, darunter auch Präparate in Tablettenform, die auch ohne Wasser zwischendurch eingenommen werden können.

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