Robert De Niro dreht eigene Doku über Impfstoffe und Autismus (+Video)

Epoch Times7. Juni 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 0:47
Er habe sich nach der MMR-Impfung über Nacht verändert. Das sagt Robert De Niro über seinen heute autistischen Sohn. Er dreht nun einen eigenen Dokumentarfilm über den Zusammenhang von Impfstoffen und Autismus, nachdem er vor wenigen Wochen die Impf-Doku „Vaxxed“ wegen massiven Drucks von oben vom Tribeca-Film-Festival ausschließen. Doch er verrät wenig..

Ob bestimmte Inhaltsstoffe in Impfstoffen Autismus auslösen oder nicht, ist immer noch umstritten. Vielmehr kontrovers. So kontrovers, dass Filmstar Robert De Niro den Dokumentarfilm “Vaxxed” vor wenigen Wochen vom Tribeca-Filmfestival ausschließen musste! Nun erklärte er auf einer Pressekonferenz im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes gegenüber dem Popkultur-Magazin “Vulture”, er werde selbst einen Dokumentarfilm über das vielschichtige Thema drehen.

Neue Doku schaut hinter die Kulissen der Impfstoff-Hersteller

Mit der Filmgröße Harry Weinstein werde er einen Dokumentarfilm über Impfstoffe drehen, der seinen Fokus auf die massiven Anreize legt, die von Pharmaindustrie und staatlichen Behörden, etwa der amerikanischen Lebens- und Arzneimittelbehörde CDC, ausgehen. Das berichtete “Talknetwork.com”.

De Niro sagt, er sei nicht per se gegen Impfstoffe, aber es gebe Zusatzstoffe, auf die manche Menschen allergisch reagieren, ja, sogar sterben. "Ich glaube, es ist viel komplizierter als das. Ich bin kein Wissenschaftler, aber ich weiß es, weil ich es gesehen habe. Ich bin kein Impfstoff-Gegner, aber ich bin für sichere Impfstoffe", sagte er vor einigen Wochen in der Today Show.

Money, Money, Money

Es gehe um Geld, “viel, viel Geld”, erklärt er. Noch immer kann er nicht verstehen, warum der Dokumentarfilm “Vaxxed”, der Licht ins Dunkel der Impfstoff-Autismus-Debatte bringen sollte, vom Tribeca-Dokumentarfilm-Festival verschwand.

Er findet den Film “Vaxxed” so gut, dass er betont: “Es mag Ungereimtheiten bei diesem Film gegeben haben. Doch selbst wenn nur 20 Prozent hieb- und stichfest wären, dann würde es lohnen, den Film anzusehen.”

Vater eines autistischen Sohnes

Erfahrungen insbesondere im Umgang mit der Öffentlichkeit hat er nun genug gesammelt. Deshalb hält er sich mit seinem neuen Projekt vorerst bedeckt. “Ich kann nicht viel sagen. Sonst passiert noch was.” Er möchte seine Filmpläne eben nicht von oben durchkreuzen lassen.

De Niro ist Vater des 18-jährigen Elliot, der Autismus hat. "Es gibt eine Menge Dinge in der Autismus-Diskussion, die nicht gesagt werden. Niemand scheint das ansprechen zu wollen, oder sie sagen, darüber soll man nicht sprechen“, meint De Niro. "Aber so scheint es nicht zu sein. Viele Leute sagen, dass sie mit ansehen mussten, wie sich ihr Kind über Nacht veränderte. Meine Frau sagt das auch. Aber mein Kind ist autistisch.“ De Niro weiter: “Ich als ein Elternteil eines autistischen Kindes bin besorgt, ich will die Wahrheit wissen." (kf)

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