Ernst Ulrich von Weizsäcker für höhere Lebensmittelpreise

Von 7. März 2017 Aktualisiert: 7. März 2017 17:59
"Heute werden deutlich mehr Lebensmittel produziert als konsumiert, allerdings ist die Verteilung nicht gerecht, da es trotzdem überall auf der Welt Hungersnöte gibt. Außerdem brauchen wir dringend ein Umdenken, es werden noch viel zu viele Lebensmittel weggeworfen," so Weizsäcker.

Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Präsident des Club of Rome, plädiert für höhere Lebensmittelpreise in wohlhabenderen Ländern.

Bei den Produzenten käme vom Verkaufserlös viel zu wenig an, das müsse sich ändern, sagte der Wissenschaftler der „Heilbronner Stimme“ (Dienstagausgabe). Dies treffe auch auf die Bio-Branche zu.

Biolebensmittel seien gut für die Verbraucher und gut für die Lebensmittelketten, aber weniger gut für die Landwirte, die aufgrund des Booms unter sinkenden Preisen zu leiden hätten.

Von Weizsäcker fügte hinzu: „Heute werden deutlich mehr Lebensmittel produziert als konsumiert, allerdings ist die Verteilung nicht gerecht, da es trotzdem überall auf der Welt Hungersnöte gibt. Außerdem brauchen wir dringend ein Umdenken, es werden noch viel zu viele Lebensmittel weggeworfen.“

Von Weizsäcker ist Gast auf einem Kongress, der am Dienstag in Schwäbisch Hall beginnt und auf dem Politiker, Menschenrechtler und Landwirte über das Thema „Mehr Rechte für die Kleinbauern“ diskutieren. (dts)

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