Überreste des früheren Forums der antiken Stadt Pompeji im Archäologischen Park Pompeji.Foto: Lena Klimkeit/dpa

Deutscher Archäologe Gabriel Zuchtriegel übernimmt Leitung von Pompeji

Epoch Times21. Februar 2021 Aktualisiert: 21. Februar 2021 10:42

Der deutsche Archäologe Gabriel Zuchtriegel wird die Leitung der antiken Stätte von Pompeji übernehmen. Zuchtriegel übernehme damit „eine spannende Mission: den schönsten Job der Welt für einen Archäologen“, sagte Italiens Kulturminister Dario Franceschini am Samstag bei einer Pressekonferenz am Kolosseum in Rom.

Der 39-Jährige war seit 2015 Direktor der italienischen Ausgrabungsstätte Paestum, die unweit von Pompeji südlich von Neapel gelegen ist.

„Ich bin glücklich, einen Ort zu leiten, der einzigartig auf der Welt ist“, sagte der in Rom, Berlin und Bonn ausgebildete Archäologe. Zuchtriegel ist verheiratet und hat zwei Kinder. Im Juli 2020 nahm er die italienische Staatsbürgerschaft an.

Franceschini wünschte Zuchtriegel viel Erfolg bei seiner Aufgabe. Das Unesco-Weltkulturerbe Pompeji stelle ein Modell für ganz Europa bei der Verwaltung von Gemeinschaftsmitteln dar, lobte der Minister. Das süditalienische Pompeji war nach wiederholten Einstürzen vor einigen Jahren beinahe von der Weltkulturerbeliste gestrichen worden. Ein großes, von der EU finanziertes Projekt verhalf der Stätte jedoch zu neuem Glanz.

Wie die meisten italienischen Kulturstätten blieb auch Pompeji, das durch den Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. verschüttet wurde, in den vergangenen Monaten wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Die Stätte wurde erst am 18. Januar wieder geöffnet.

Im Jahr 2019 kamen mehr als 3,9 Millionen Besucher nach Pompeji. Es ist  damit nach dem Kolosseum in Rom und den Uffizien in Florenz die am dritthäufigsten besuchte Sehenswürdigkeit in Italien. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion