Ehemaliger US-Ermittler: Ursache der Pandemie kann Unfall bei Biowaffenforschung sein

Von 17. März 2021 Aktualisiert: 18. März 2021 15:40
Aufgrund der Intransparenz des chinesischen Regimes bezüglich des Ursprungs der COVID-19-Pandemie ist die internationale Staatengemeinschaft auf eigene Untersuchungen angewiesen. Ein ehemaliger leitender US-Ermittler vermutet ein geheimes militärisches Programm dahinter, aber keine Absicht.

Das Virus, das die COVID-19-Pandemie verursacht hat, könnte das Ergebnis eines Lecks in einem Labor am Wuhan Institute of Virology in China gewesen sein. Der ehemalige leitende COVID-19-Ermittler im US-Außenministerium, David Asher, glaubt, dass dort ein geheimes Programm für Biowaffen läuft.

Asher sagte am 12. März während einer Podiumsdiskussion am Hudson Institute, dass das Virus ein Träger einer Biowaffe gewesen sein könnte, der sich in der Entwicklung befand. Der aber nicht absichtlich freigesetzt wurde, sondern „irgendwie durchgesickert“ ist.

Das Virus habe sich als die größte Waffe der Geschichte herausgestellt. An die Adresse des chinesischen Regimes gerichtet sagte Asher: „Sie haben 15 bis 20 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts ausgeschaltet. Sie haben Millionen von Menschen getötet.“

Asher begründet seine Vermutungen mit der Beobachtung, dass China im Jahr 2016 aufgehört hat, öffentlich über die Forschungstätigkeit im Wuhan-Labor zu sprechen. Er erinnerte sich daran, im Jahr 2016 einen chinesischen Militär-Kommentator in den Staatsmedien gehört zu haben, der drüber sprach, dass China in den Bereich der Kriegsführung mit Biowaffen vorgedrungen sei, die auch den Gebrauch von Viren beinhalte.

In einer öffentlichen Erklärung an das Volk sei betont worden, dass es sich um einen neuen Schwerpunkt in der Sicherheitspolitik Präsident Xi Jinpings handelte. Asher bezweifelte, dass es sich um einen Zufall handeln könnte und vermutete, dass 2016 das Jahr war, in dem das chinesische Militär an biologischen Programmen im Labor in Wuhan beteiligt wurde.

Man müsse die Natur des kommunistischen chinesischen Staates verstehen mit seinem verschwiegenen Dual-Use-Ansatz für das Militär, sagte er. Er glaube, dass niemand in der WHO China gut genug verstehe, um zu wissen, dass es seine geheimen Programme „verschleiern“ könne.

Uneingeschränkte Untersuchung gefordert

Das chinesische Regime hat bis zum heutigen Tag bezüglich der Ursprünge der COVID-19-Pandemie Ende 2019 keine Transparenz an den Tag gelegt. Die zentralchinesische Stadt Wuhan gilt schon von Beginn an als Ausgangsort der Pandemie.

Da Peking den Zugang zu seinen Einrichtungen und den Einblick in Daten verwehrt hat, wurde lange Zeit spekuliert, ob das Labor am Wuhan Institute of Virology, in dem Wissenschaftler umfangreiche Forschungen über Fledermaus-Coronaviren durchführten, die Quelle des Ausbruchs war.

In einem vom US-Außenministerium im Januar veröffentlichten Faktenblatt steht, dass man „Grund zu der Annahme“ habe, dass mehrere Forscher am Institut im Herbst 2019 Symptome aufwiesen, die sowohl mit COVID-19 als auch mit gewöhnlichen saisonalen Krankheiten übereinstimmten, wodurch eine COVID-19-Erkrankung zumindest nicht ausgeschlossen werden kann.

Ein leitender Forscher am Institut sagte jedoch im Juli 2020, dass es unter den Mitarbeitern und Studenten des Labors „null Infektionen“ gegeben habe.

Die „Labor“-Theorie wurde vom Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Peter Ben Embarek, am 8. Februar nach einer zweiwöchigen Erkundungsmission in Wuhan für „extrem unwahrscheinlich“ erklärt.

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hat diese Aussage unterdessen offenbar relativiert. Er sagte, dass „alle Hypothesen offen bleiben und weitere Untersuchungen erforderlich“ seien.

Jamie Metzl, ein Berater der WHO und Senior Fellow für die Denkfabrik Atlantic Council, kritisierte die Erkundungsmission der WHO als „keine echte Untersuchung“. Es sei eher eine „zweiwöchige Studienreise unter Aufsicht“ gewesen, bei der die Teilnehmer hoch kuratierte Informationen erhalten hätten.

Am 4. März organisierte Metzl einen offenen Brief, in dem er eine „vollständige und uneingeschränkte internationale forensische Untersuchung“ der Ursprünge des Virus forderte.

Der Brief wies auch darauf hin, dass die Experten im WHO-Team nicht „angemessen“ auf Interessenkonflikte überprüft wurden. Bei zwei ausländischen Experten im WHO-Team – Peter Daszak und Marion Koopmans – wurden klare Verbindungen zum chinesischen Regime festgestellt.

Das Original erschien in The Epoch Times USA mit dem Titel: Pandemic May Have Been Caused by Bioweapon Research Accident in China: Former State Department Investigator (deutsche Bearbeitung von mk)



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