Falun Gong Arbeitsgruppe für Menschenrechte erhebt bei der UNO Einspruch gegen ungerechtes Urteil in Singapur

Von 4. Mai 2005 Aktualisiert: 4. Mai 2005 1:45

Die Falun Gong Arbeitsgruppe für Menschenrechte hat gegen die Verletzung der grundlegenden Menschenrechte von Falun Gong Praktizierenden durch die Polizei in Singapur und das ungerechte Gerichtsurteil gegen die Praktizierenden formalen Einspruch bei den Vereinten Nationen eingelegt.

Die singapurschen Falun Gong Praktizierenden Frau Ng Chye Huay und Frau Cheng Lujin waren ungerechtfertigten Anschuldigungen der Polizei ausgesetzt worden, weil sie im Singapore Marina City Park Falun Gong Übungen machten, den Passanten Falun Gong erläuterten und über die brutale Verfolgung von Falun Gong in China aufklärten. Das Gericht befand die beiden Frauen für schuldig und verurteilte sie zu schweren Strafen.

Frau Huay und Frau Cheng übten einfach ihre grundlegenden Rechte als Weltbürger auf Glaubensfreiheit und freie Meinungsäußerung aus und gaben den Menschen Gelegenheit, die wahre Situation in China kennen zu lernen.

Die Diskriminierung und Verfolgung von Frau Ng Chye Huay und Frau Cheng Liujin durch das singapursche Gericht haben den guten Namen Singapurs, der Schweiz des Ostens, beschmutzt und auch das Ansehen Singapurs in der internationalen Gemeinschaft freier Völker beschädigt. Zuerst behauptete die singapursche Polizei, dass das gemeinsame Meditieren eine Versammlung sei und dann, dass Frau Ng Chye Huay und Frau Cheng Liujin Teil dieser Versammlung gewesen seien. Nachfolgend behauptete die Polizei, dass Frau Huay und Frau Cheng gar keine Meditation praktizierten, sondern nur Falun Gong und die Verfolgung von Falun Gong in China den Menschen erklärten. Schließlich verwendeten sie die Ausrede einer „Versammlung ohne Genehmigung“, um die beiden unschuldigen Hausfrauen anzuklagen. Später setzte der Richter in Singapur Gründe wie „Meinungsfreiheit ist nicht absolut“ ein, um ein ungerechtes Urteil zu fällen. Eine derartige Gleichgültigkeit des Staates und Missachtung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verletzt die Menschenrechte der beiden Falun Gong Praktizierenden und stellt eine Diskriminierung aller Falun Gong Praktizierenden in Singapur dar.

Aufgrund der Ernsthaftigkeit dieses Falles und zahlreicher Verdachtsmomente während des Gerichtsprozesses hat die Falun Gong Arbeitsgruppe für Menschenrechte formal Einspruch beim Sonderberichterstatter für die Unabhängigkeit von Richtern und Anwälten, beim Sonderberichterstatter für die Meinungs- und Redefreiheit, beim Sonderberichterstatter für religiöse Intoleranz und bei der Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierung eingelegt.

Das ungerechte Urteil gegen die Falun Gong Praktizierenden könnte eine Gelegenheit für die Weltöffentlichkeit und internationale Menschenrechtsorganisation bieten, das Rechtssystem und die Institutionen Singapurs insbesondere im Hinblick auf die Ausübung und den Schutz der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO zu untersuchen.


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion