Der Journalist James Foley wurde von der Terrormiliz ISIS hingerichtet. Sein Mörder sprach mit Londoner Akzent.Foto: Twitter

James Foley Enthauptung: War der ISIS-Mörder ein Brite? – Außenminister Philip Hammond warnt vor Terror in GB

Epoch Times20. August 2014 Aktualisiert: 20. August 2014 10:39

Erste Reaktionen auf das Enthauptungsvideo der irakischen ISIS-Miliz:

Der britische Außenminister Philip Hammond warnte nun vor Terroranschlägen der ultraradikalen Islamisten in Großbritannien. Der Grund: Der maskierte Mörder des US-Journalisten James Foley spricht im Video Englisch mit britischem Akzent. Zwei US-Regierungsvertreter haben mittlerweile bestätigt, dass das Video von der Enthauptung des Journalisten echt ist. James Foley war im November 2012 in Syrien entführt und seitdem vermisst worden.

"ISIS auch im Westen eine Bedrohung"

Hammond ist der Ansicht, dass die militante Organisation „Islamischer Staat“ nicht nur für Syrien und den Irak eine Bedrohung darstellt, sondern auch für Großbritannien. Dies berichtete die britische Zeitung Independent. In den beiden Ländern hat ISIS bereits zahllose Zivilisten getötet und durch seine Terroraktionen Tausende in die Flucht geschlagen.

Hammonds Einschätzung: „Wenn es Isis gelingt, sich im Irak und in Syrien zu etablieren, wird es diese Länder als Basis für Anschläge auf den Westen benutzen“, sagte er zu einem britischen Radiosender. „Genauso könnten diese Leute, wenn sie dort zurückgedrängt werden, sich wieder in ihre Heimatländer zurückziehen und dazu zählt nicht nur Großbritannien.“ Er hält es für wahrscheinlich, dass die radikalen Isis-Kämpfer „ihren Kampf potentiell in ihren Heimatländern weiterführen werden.“

Laut Hammond sei es „viel zu spät“ sich über die Konsequenzen eines Kriegs gegen Isis Sorgen zu machen.

Der Mörder sprach wie ein Brite

Über den auffälligen britischen Akzent des Isis-Henkers sagte er noch zu BBC:

„Auf jeden Fall ist es das erste, wonach es aussieht und wir werden dies offensichtlich weiter untersuchen wollen.”

Wir haben schon seit längerem gesagt, dass eine signifikante Anzahl britischer Staatsangehöriger in Syrien und dem Irak mit extremistischen Organisationen zusammenarbeitet.“

Hammonds Aussage passt zu dem, was alternative Medien über ISIS berichten, denn die Terrormiliz ist keineswegs der regionalen Bevölkerung entwachsen. Sie soll hinter den Kulissen sogar von den USA, Saudi-Arabien und Israel gefördert worden sein. 

Siehe folgende Analysen:

"USA und Israel halfen der Terrorgruppe IS dabei, im Irak an Macht zu gewinnen"

Irak-Angriffe: Warum Obama die Gruppe Islamischer Staat erst jetzt zum Feind erklärt

ISIS Führer Al-Baghdadi ein israelischer Mossad Agent?

Saudi-Mufti: "ISIS – Der Feind Nummer eins des Islam"

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(rf)



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