Kundgebung und Konzert im Zentrum von Moskau am 18. März 2016 mit der Basilius-Kathedrale im Hintergrund. Seit zwei Jahren gehört die Krim wieder zu Russland.Foto: NATALIA KOLESNIKOVA / AFP / Getty Images

Krim-Tauschgeschäft von Russland abgelehnt – US-Kongress schlägt Sanktions-Deal vor

Epoch Times2. Mai 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 20:52
Die Sanktionen gegen Russland würden nur dann aufgehoben, gäbe Moskau die Halbinsel Krim an die Ukraine zurück. Dies ist Inhalt eines am Samstag im US-Kongress eingebrachten Entwurfes.

Nur falls Russland die Krim wieder an die Ukraine zurückgibt, werden die EU-Sanktionen gegen das Land aufgehoben, so ein Entwurf der am Samstag im US-Kongress eingebracht wurde, berichtet "Sputniknews".

Einen solchen Deal bezüglich der Zukunft der Krim aber würde Russland nicht eingehen, kommentiert der Vize-Chef des Verteidigungsausschusses Franz Klinzewitsch den Vorschlag, laut "Sputnik".

"Die Amerikaner vermögen noch immer nicht zu begreifen, dass nicht alles in der Welt gekauft werden könne," so Klinzewitsch. Dieses Angebot zeige "was für eine Vorstellung die US-Führungseliten von der übrigen Welt haben". Russland würde keinen Deal eingehen. "Die Zukunft der Halbinsel ist bestimmt", so Kinzewitsch weiter.

Die Halbinsel Krim war laut russischer Version, nach "einem nationalistisch geprägten Staatsstreich in Kiew, 2014 per Referendum Russland erneut beigetreten". Davor wurde der ukrainische Präsident Janukowitsch gestürzt, was von der Internationalen Gemeinschaft akzeptiert wurde. Das Referendum über die Krim jedoch nicht. Die westliche Version spricht von einem zeitweilig bewaffneten Konflikt um die Halbinsel und einer verdeckten Intervention durch Russland. In der Folge soll es zu einer völkerrechtlich umstrittenen Annexion der Krim durch Russland gekommen sein. Darauf hin verhängten die USA und die EU Sanktionen gegen Russland. (dk)


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