Merkel: Keine Einigung um jeden Preis

Titelbild
Angela MerkelFoto: über dts Nachrichtenagentur
Epoch Times12. Juli 2015

Bundeskanzlerin Angela Merkel will "keine Einigung um jeden Preis" im Schuldenstreit mit Griechenland. Bisher gebe es kein einmütiges Papier der Eurogruppe, das zur Aufnahme von Verhandlungen auffordere, sagte Merkel im Vorfeld eines Treffens der 19 Staats- und Regierungschefs der Eurozone am Sonntag in Brüssel.

Die Lage sei "extrem schwierig", die "wichtigste Währung" – das Vertrauen – sei verloren gegangen.

Es müsse nun zunächst geprüft werden, ob die Voraussetzungen für Verhandlungen über ein Programm im Rahmen des ESM gegeben seien.

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras erklärte, er sei zu Kompromissen mit den Gläubigern bereit. Das schulde man allen Menschen in der Europäischen Union, die ein geeintes Europa wollten, sagte Tsipras. Wenn alle Beteiligten dazu bereit seien, könne noch am Sonntag eine Übereinkunft getroffen werden, so der griechische Regierungschef.

Der französische Präsident François Hollande betonte, es gehe nicht mehr um die Interessen einzelner Länder, sondern um die Interessen der EU. Frankreich werde alles tun, damit noch am Sonntagabend eine Einigung erzielt werde.

Einem "Grexit" auf Zeit erteilte Hollande eine Absage: Entweder es gebe einen dauerhaften "Grexit" oder es gebe gar keinen.

(dts Nachrichtenagentur)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion