Moldau wählt: Soll sich das Land eher Russland oder der EU zuwenden?
In der Republik Moldau wird ein neues Parlament gewählt. Dabei entscheiden die Moldauer auch, ob sich ihr Land künftig eher der EU zuwendet oder seine Beziehungen zu Moskau ausbaut.

Am 13. Februar 2019 verkauft ein Mann auf einem Wochenmarkt neben Wahlplakaten in Chisinau Flohmarktartikel. Die Wahl in der Republik Moldau gilt als Rennen zwischen der pro-russischen Partei von Präsident Igor Dodon, der regierenden demokratischen Partei und einem proeuropäischen Bündnis.
Foto: DANIEL MIHAILESCU/AFP/Getty Images
In der ehemaligen Sowjetrepublik Moldau wird am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Dabei entscheiden die Moldauer auch darüber, ob sich ihr Land künftig eher der EU zuwendet oder seine engen Beziehungen zu Moskau ausbaut.
Die Wahl scheint auf einen Dreikampf zwischen der pro-russischen Sozialistischen Partei von Präsident Igor Dodon, der regierenden Demokratischen Partei (PDM) und einem pro-europäischen Parteibündnis hinauszulaufen.
Dodons Partei führt in Umfrageergebnissen vor der Europa-Allianz und der Mitte-links-Partei PDM des mächtigen Oligarchen Wlad Plahoutniuc.
Die PDM, die derzeit die Mehrheit der 101 Sitze im Parlament hat, verfolgte bisher einen ausgewogenen Ansatz zwischen Moskau und Brüssel.
Die Wahl findet erstmals nach einem neuen System statt, einer Kombination aus Mehrheits- und Verhältniswahlrecht. (afp)
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