Ukrainische Soldaten.Foto: YURIY DYACHYSHYN/AFP via Getty Images

USA sind auf alle Ukraine-Szenarien vorbereitet

Epoch Times14. Januar 2022 Aktualisiert: 14. Januar 2022 7:07

Die USA sind nach Angaben des Nationalen Sicherheitsberaters Jake Sullivan auf alle Szenarien im Ukraine-Konflikt eingestellt. „Wir sind bereit, am Verhandlungstisch Fortschritte zu machen (…) und wir sind bereit, die notwendigen und angemessenen Schritte zu unternehmen, um unsere Verbündeten zu verteidigen, unsere Partner zu unterstützen und robust auf jegliche Aggression zu reagieren, die auftreten könnte“, sagte der Berater von US-Präsident Joe Biden am Donnerstag vor Journalisten.

„Die Nachrichtendienste haben keine Einschätzung abgegeben, dass die Russen endgültig beschlossen haben, in der Ukraine militärisch vorzugehen“, sagte Sullivan weiter. „So wie die Dinge im Moment stehen, hat Russland die Möglichkeit, an den Tisch zu kommen.“ Der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow hatte zuvor betont, er sehe nach der Krisen-Diplomatie der vergangenen Tage unter anderem in Genf vorerst keine Notwendigkeit für weitere Gespräche.

Den Westen treibt wegen der Spannung an der Grenze zur Ukraine die Sorge um, dass Russland einen Einmarsch im Nachbarland vorbereitet. Dies weist der Kreml kategorisch zurück. Gleichzeitig fordert er von den USA und der Nato Abkommen, mit denen eine Osterweiterung der Nato sowie die Errichtung von US-Militärstützpunkten in Staaten der ehemaligen sowjetischen Einflusssphäre untersagt werden sollen.

Laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow hat der Westen für kommende Woche schriftliche Antworten auf die Forderungen Moskaus zugesagt.

Unterdessen versicherte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin seinen ukrainischen Kollegen Oleksij Resnikow in einem Telefonat der „unerschütterlichen Unterstützung der Vereinigten Staaten für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine, einschließlich der laufenden Bemühungen, die Fähigkeiten der ukrainischen Streitkräfte durch defensive Unterstützung zu stärken“. Ein Sprecher Austins betonte, dass der russische Truppenaufmarsch an der Grenze den USA weiter große Sorgen bereite. (afp/oz)



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