Orbán wirft EU und Milliardär Soros „Muslimisierung“ Europas vor

Epoch Times25. Juli 2017 Aktualisiert: 25. Juli 2017 19:30
Viktor Orbán wirft der EU und dem US-Milliardär George Soros vor, ein "neues, vermischtes, muslimisiertes Europa" anzustreben. Zudem sagt er: europäische Politiker sollten nicht über fehlende Solidarität seitens der Ungarn sprechen. Im Augenblick sei Ungarn die Hoffnung Europas, so der ungarische Premier.

Die EU und der US-Milliardär George Soros wollten ein „neues, vermischtes, muslimisiertes Europa“, sagte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán im siebenbürgischen Baile Tusnad, berichtet die „Welt“. Die Grenzzäune in Ungarn würden sich gegen die Bestrebungen der EU richten, noch mehr Muslime nach Europa zu lassen.

„Die Frage der kommenden Jahrzehnte ist, ob Europa weiterhin Europäern gehören wird“, so Orbán weiter. „Ob Ungarn das Land der Magyaren bleiben wird. Ob Deutschland das Land der Deutschen bleiben wird, ob Frankreich das Land der Franzosen bleiben wird, ob Italien ein Land von Italienern bleiben wird“.

Vor 27 Jahren hätte die Ungarn noch gedacht, dass Europa ihre Zukunft sei. Aber, „im Augenblick sind wir es, die Europas Zukunft sind“, betont der Premier.

Keine Kritik von „versagenden deutschen Politikern“ erwünscht 

Der Schutz der Außengrenze koste Ungarn 260 bis 270 Millionen Forint (850.000 bis 885.000 Euro), aber nur ein kleiner Teil davon werde von der EU finanziert, beklagt der Premier. Europäische Politiker, „und erst recht nicht versagende deutsche Politiker“, sollten nicht über Ungarns fehlende Solidarität sprechen.

Für den ungarischen Staatschef bedeutet der Verlust der ethnischen Homogenität den kulturellen Untergang. Ungarn spiele eine zentrale Rolle im Kampf gegen eine „Entchristianisierung Europas“, so Orbán. In diesem Zusammenhang sprach er vom Zusammenwachsen der Visegrád-Gruppe (Polen, Ungarn, Slowakai, Tschechien) als einer „großen Sache“.

Bezogen auf seine Vorstellungen, wie ein starker Staat gebildet sein sollte, sagte Orbán: Dem Staat sollten wichtige Wirtschaftszweige und Industrien gehören. Zudem sollten Haushaltsdisziplin und Wirtschaftswachstum angestrebt werden. Es sei viel Geld investiert worden, um Unternehmen von Ausländern zurückzukaufen, die nach der Wende billig erworben wurden. (dk)

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