Powell reicht Klage in Arizona ein

Von 3. Dezember 2020 Aktualisiert: 6. Februar 2021 11:46
Anwältin Sidney Powell bittet das Gericht, anzuordnen, dass "Server, Software, Wahlgeräte, Tabulatoren, Drucker, tragbare Medien, Protokolle, Wahlzettelanträge, Rückumschläge, Wahlzettelabbildungen, Stimmzettel und alle Wahlmaterialien im Zusammenhang mit der Wahl vom 3. November 2020 in Arizona für die forensische Prüfung und Inspektion durch die Kläger sortiert und beschlagnahmt werden".

Rechtsanwältin Sidney Powell reichte am 2. Dezember vor dem Bundesgericht eine Klage ein, in der es heißt, dass bei den Parlamentswahlen in Arizona mindestens 400.000 illegale Stimmzettel ausgezählt wurden und dass die Software von Dominion Voting Systems Sicherheitsrisiken und statistische Anomalien bei den Wahlergebnissen verursachte.

In der 53-seitigen Klage heißt es weiter, dass Softwaremanipulation und anderer Betrug im Bundesstaat „wie in den eidesstattlichen Erklärungen von Augenzeugen und den zitierten Wählerdaten dargelegt“ gegen die US-Verfassung und die eigenen Wahlgesetze Arizonas verstößt.

„Die vielfältigen Pläne und Hinterhältigkeiten, die von den Angeklagten und ihren Kollaborateuren zum Betrug eingesetzt wurden, führten zur unrechtmäßigen Auszählung oder Fälschung von Hunderttausenden illegaler, nicht wählbarer, doppelter oder rein fiktiver Stimmzettel im Bundesstaat Arizona“, heißt es in der Klage.

Diese „ergeben zusammen ein Vielfaches von Bidens angeblichem Vorsprung im Staat von 10.457 Stimmen“, argumentierte die Klägerin und verwies auf angeblich mindestens 412.000 „illegal abgegebene Stimmzettel“.

Fünf Tage bleiben zur Anfechtung

Doug Ducey, Governeur von Arizona, und Katie Hobbs, Staatssekretärin von Arizona, sind als Beklagte aufgeführt.

Beide bestätigten am Montag die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen des Bundesstaates und fochten die Behauptungen über Wahlbetrug an. Sie sagten, dass alle Wahlmaschinen von einer Bundeskommission zertifiziert und von Beamten des Bundesstaates überprüft wurden. Außerdem hätten beglaubigte Wahlbeobachter alle Stimmzettel tabellarisch erfasst, und Kameras befänden sich in Wahlzentren mit Live-Streams, die über das Internet eingesehen werden könnten.

Ducey sagte am Dienstag auf Twitter, dass es „nach der Bestätigung ein 5-Tage-Fenster gibt, in dem alle Wähler die Wahlergebnisse vor Gericht glaubhaft anfechten können. Wenn Sie die Ergebnisse anfechten wollen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt.“

Dominion Systems besonders auffällig

Powells Klage unterstreicht ein „besonders ungeheuerliches Verhalten“ im Maricopa County von Arizona und anderen Countys, die Dominion Systems nutzen.

Nur wenige Tage zuvor hatte die Vorsitzende der Republikaner, Linda Brickman, aus dem Bezirk Maricopa County, eine erfahrene Mitarbeiterin bei den County-Wahlen, vor Mitgliedern des Parlaments des Bundesstaates Arizona ausgesagt, dass sie persönlich beobachtete, wie bei der Eingabe in Dominion-Maschinen Stimmen für Trump als Stimmen für Biden gezählt wurden.

Sie reichte ihre Zeugenaussage in einer eidesstattlichen Erklärung unter Androhung der Strafe des Meineids ein und bezeugte, dass sie und ihre demokratische Partnerin „mehr als einmal“ miterlebten, wie Trump-Stimmen nicht ausgezählt und auf Biden übertragen wurden.

Trumps Rechtsabteilung hat zuvor auf Zeugenaussagen hingewiesen, die behaupten, dass die Wahlergebnisse von Dominion-Wahlsystemen manipulierbar sind – eine Behauptung, die das Unternehmen wiederholt bestritten hat.

In der Klage wird behauptet, dass Dominion Voting Systems gegen die Wahlgesetze verstoßen habe, weil ihre Maschinen mit dem Internet verbunden waren. Der Fall wird durch eine zensierte eidesstattliche Erklärung eines ehemaligen Analysten für elektronische Nachrichtendienste gestützt. Dieser behauptet, Agenten aus China und dem Iran hätten auf die Software des Wahlsystems zugegriffen.

„Dominion verletzte die physischen Sicherheitsstandards, indem es die Wahlmaschinen mit dem Internet verband und es Dominion, inländischen Dritten oder feindlichen ausländischen Akteuren erlaubte, auf das System zuzugreifen und die Wahlergebnisse zu manipulieren. Darüber hinaus war es möglich, ihre Spuren aufgrund des ungeschützten Protokolls von Dominion zu verwischen“, heißt es darin.

Weitere Klagen und Anhörungen

Powell reichte letzte Woche in Michigan eine Klage ein und brachte einen weiteren Vorwurf des „massiven Wahlbetrugs“ in Georgia ein, der im Zusammenhang mit den Wahlsystemen von Dominion steht.

Trump rief am Montag zu einer Anhörung zur Wahlintegrität auf, die von Mitgliedern des Parlaments des Bundesstaates Arizona abgehalten wurde. Die Abgeordneten bezeichneten die Präsidentschaftswahlen 2020 als „den größten Betrug, der je in unserem Land begangen wurde“.

„Die Wahl 2020 wurde manipuliert. Es war ein Betrug, und die ganze Welt schaut zu, und sie lachen über unser Land“, sagte der US-Präsident und beschuldigte den republikanischen Gouverneur Ducey, den Bestätigungsprozess überstürzt durchgeführt zu haben, obwohl es Zeugen mit Berichten über Wahlbetrug gibt.

Ducey verteidigte das Wahlsystem des Staates und sagte, der Staat habe „einige der stärksten Wahlgesetze des Landes“.

Powell bittet um forensische Prüfung

Powell bittet das Gericht, anzuordnen, dass „Server, Software, Wahlgeräte, Tabulatoren, Drucker, tragbare Medien, Protokolle, Wahlzettelanträge, Rückumschläge, Wahlzettelabbildungen, Stimmzettel und alle Wahlmaterialien im Zusammenhang mit der Wahl vom 3. November 2020 in Arizona für die forensische Prüfung und Inspektion durch die Kläger sortiert und beschlagnahmt werden“.

Sie forderte das Gericht außerdem auf, Ducey von der „Übermittlung der derzeit bestätigten Wahlergebnisse an das Wahlmännerkollegium“ abzuhalten, bis die rechtliche Anfechtung geklärt sei.

Nach Angaben auf der Website des Bundesstaates schlug der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden Trump mit etwa 10.500 von 3,4 Millionen abgegebenen Stimmen. Trump gewann 2016 in Arizona mit rund 91.000 Stimmen Vorsprung gegen Hillary Clinton.

Das Original erschien in The Epoch Times USA mit dem Titel: Powell Files Lawsuit for Arizona’s GOP Electors, Alleges Dominion Software Manipulation 


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion