Kanzlerin: Humanitäre Hilfe löst Probleme nicht langfristig – 2,1 Milliarden Euro gehen an Notleidende

Epoch Times15. August 2020 Aktualisiert: 15. August 2020 13:53

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht Geld- und Sachtransfers in bedürftige Länder nicht als langfristige Lösung. Es seien „vielfach politische Lösungen notwendig, humanitäre Unterstützung kann nur kurzfristig helfen“, sagte Merkel in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast. Generell müsse man „davon ausgehen, dass sowohl die Pandemie als auch der Klimawandel die Situation für viele Menschen in der Welt noch verschärfen wird“.

Die Bevölkerung werde oft nicht ausreichend vor Notlagen geschützt. In diesem Jahr werde Deutschland voraussichtlich mehr als 2,1 Milliarden Euro an Notleidende geben. Nach Syrien und in die umliegenden Länder, die Flüchtlinge aufnehmen, gehen nach den Worten der Kanzlerin rund 40 Prozent der deutschen Hilfsleistungen, und damit der größte Anteil. (dts)

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