Bundeszentrale für politische Bildung kritisiert Wahlkampf: Kontroverse Themen werden nicht angepackt

Epoch Times14. September 2017
"Es scheint sich zu bewahrheiten, dass große Koalitionen der öffentlichen politischen Auseinandersetzung nicht unbedingt gut tun und den Wahlkampf in Teilen ad absurdum führen", kritisiert die Bundeszentrale für politische Bildung den bisherigen Wahlkampf.

Das heiße Eisen wurden im bisherigen Verlauf des Bundestagswahlkampfes nicht angepackt, kritisiert der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger. „Es scheint sich zu bewahrheiten, dass große Koalitionen der öffentlichen politischen Auseinandersetzung nicht unbedingt gut tun und den Wahlkampf in Teilen ad absurdum führen“, sagte er der „Frankfurter Rundschau“ (Donnerstagsausgabe).

„Ich beobachte eine ‚Stilllegung‘ von Themen, während solche in den Vordergrund rücken, bei denen sich Union und SPD weitgehend einig sind. Das liegt gewissermaßen in der Natur großer Koalitionen. Wer will schon sein eigenes Regierungshandeln grundsätzlich kritisieren?“

Bis auf die AfD gibt es keine „Ausschließeritis“

Krüger fügte hinzu: „Spannend ist allenfalls der Kampf um Platz 3. Und es ist gut, dass es dieses Mal– bis auf die AfD keine ‚Ausschließeritis‘ gibt. Außenseiter wie die sogenannte ‚Alternative‘ haben es im digitalen Zeitalter sehr einfach, Gehör zu finden. Und doch dürfen wir nicht aufhören, an die Kraft des politischen Argumentes zu glauben.“ (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion