Fotomontage: Die Zerstörung von Dresden durch die Alliierten am 13-14 Februar 1945.Foto: Sean Gallup/Getty Images

„Die größte Lüge der Weltgeschichte“ – Redner auf Dresden-Demo ziehen Holocaust in Zweifel

Epoch Times12. Februar 2017 Aktualisiert: 12. Februar 2017 20:34
Heute heißt es, bei der Bombardierung durch die Alliierten seien bis zu 25.000 Menschen gestorben, vor 1995 lag die Opferzahl noch bei rund 300.000. Am 13. Februar 1945 begann der Bombenhagel - Briten und Amerikaner warfen in vier Tagen mehr als 3 800 Tonnen Bomben und Luftminen ab.

Mehrere Hundert Menschen demonstrierten vor dem Jahrestag der Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945 durch britische und amerikanische Bomber.

Über 600 rechtsgerichtete Protestteilnehmer versammelten sich am Samstagnachmittag in der Innenstadt.

Zeitgleich fand eine Gegendemonstration statt.

Anmelder der Veranstaltung war der Holocaust-Leugner Gerhard Ittner aus Franken. Ittner war im November 2015 vom Landgericht Nürnberg-Fürth wegen „Volksverhetzung und Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole“ zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Redner ziehen Holocaust in Zweifel – Staatsschutz informiert

„Warum sollte der Holocaust die Wahrheit sein?“, sagte Ittner laut MDR während der Kundgebung. Die Polizei habe daraufhin eine Verwarnung ausgesprochen und den Staatsschutz informiert.

Auf der Abschlusskundgebung kündigte Ittner den Schweizer Bernhard Schaub als „bekennenden Holocaust-Leugner“ und „Kämpfer für die Wahrheit“ an. Schaub selbst sprach nicht direkt über eine Holocaust-Lüge – aber „von der größten Lüge der Weltgeschichte“, berichtet die „Berliner-Zeitung“.

Zahl der Opfer von 300.000 auf 25.000 gesunken

Dresden war am 13. Februar 1945 und in den beiden Tagen danach von Luftangriffen alliierter Bomber schwer getroffen worden. Das Zentrum fiel in Schutt und Asche.

Heute heißt es, bei der Bombardierung durch die Alliierten seien bis zu 25.000 Menschen gestorben, vor 1995 lag die Opferzahl noch bei rund 300.000.

https://www.youtube.com/watch?v=L-U86FPXto4

Jedes Jahr erinnert die Stadt mit verschiedenen Veranstaltungen an die Tragödie. Am Montag ist unter anderem eine Menschenkette geplant. (so/dpa)



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