Dudenhöffer: «Schlacht» bei VW noch lange nicht zu Ende

Epoch Times17. April 2015 Aktualisiert: 17. April 2015 21:34
Berlin (dpa) - Der Machtkampf bei Volkswagen ist aus Sicht des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer trotz des Festhaltens an Vorstandschef Winterkorn noch nicht zu Ende. „Die Schlacht ist noch lange nicht geschlagen“, sagte der Experte von der…
Der Machtkampf bei Volkswagen ist aus Sicht des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer trotz des Festhaltens an Vorstandschef Winterkorn noch nicht zu Ende. „Die Schlacht ist noch lange nicht geschlagen“, sagte der Experte von der Uni Duisburg-Essen der Deutschen Presse-Agentur.

VW hatte mitgeteilt, Winterkorn solle Vorstandschef bleiben, sein Vertrag solle sogar über 2016 hinaus verlängert werden. Zuvor war Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch öffentlich von ihm abgerückt.

Dudenhöffer bezeichnete die geplante Vertragsverlängerung als „Etappensieg“ für Winterkorn. Die VW-Mitteilung sei ein „Signal, um zunächst einmal wieder Ruhe in den Konzern zu bringen“. Wie es nun mittelfristig weitergehe, müsse sich allerdings erst noch zeigen. „Noch ist ja kein Vertrag unterzeichnet, das ist nur eine Willensbekundung. Piëch wird sich das bis dahin weiter genau angucken.“ Winterkorn sei noch immer angezählt und stehe unter genauester Beobachtung Piëchs.

(dpa)

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion