FDP: Deutschland wäre gut als Stützpunkt für europäische Löschflugzeugflotte geeignet

Epoch Times28. Juli 2019 Aktualisiert: 28. Juli 2019 16:20
"Deutschland wäre wegen der zentralen Lage in Europa gut als ein Stützpunkt für eine Flotte von Löschflugzeugen geeignet", so die Liberalen. Der Bund sollte rasch in Löschflugzeuge und Löschhubschrauber investieren.

Die FDP fordert rasche Investitionen des Bundes in Löschhubschrauber und Löschflugzeuge. Dies sei zu einer besseren Bekämpfung von Waldbränden notwendig, heißt es in einer „Zehn-Punkte-Agenda zur Rettung der Wälder“ der FDP-Bundestagsfraktion. Der Bund müsse an der Einrichtung einer europäischen Löschflugzeugflotte mitwirken, heißt es in dem Papier.

„Deutschland wäre wegen der zentralen Lage in Europa gut als ein Stützpunkt für eine Flotte von Löschflugzeugen geeignet“, so die Liberalen. Deutschland solle zudem in Sachen Löschhubschrauber aufrüsten, fordert die FDP.

Solange die Ausstattung nicht optimal sei, müsse gelten:

Im Katastrophenfall sollte jeder Transport- und Mehrzweckhubschrauber des Bundes und der Länder potenziell als Löschhubschrauber genutzt werden können.“

Außerdem müsse die Beschaffung von Löschpanzern geprüft werden. In ihrem Zehn-Punkte-Plan dringt die FDP auch darauf, mehr Geld in die Forschung zum Schutz der Wälder zu investieren. „Waldschutz bedeutet immer auch Klimaschutz“, sagte der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Frank Sitta.

Wenn die neu gepflanzten Bäume vertrocknen …

Die Politik der Bundeslandwirtschaftsministerin kritisierte er mit scharfen Worten: „Es bringt nichts, Geld mit der Gießkanne zu verteilen wie Frau Klöckner, wenn die damit angepflanzten Bäume in den Folgejahren vertrocknen“, sagte er. Parallel zu einer klugen Aufforstung seien „Forschungsanstrengungen zur Züchtung klimaangepasster Baumarten“ vonnöten, sagte der FDP-Fraktionsvize.

Um den Waldschutz voranzutreiben, fordert die FDP eine Task-Force von Bund und Ländern zur Rettung der Wälder.

In ihr sollten alle beteiligten Akteure an einen Tisch geholt werden. „Neben den Forstexperten aus den Ministerin des Bundes und der Ländern sind das die Waldbesitzer, die Holzwirtschaft und Experten für Waldgesundheit, etwa aus den Verbänden“, heißt es im Positionspapier der FDP-Fraktion. Sie alle gemeinsam sollten ein Maßnahmenpaket entwickeln, welches dann im Konsens mit den Bundesländern geschürt werden könne. (dts)

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