Stuttgarter Kommentator: Frau Merkel, haben Sie „verstanden“?

Epoch Times6. December 2016 Aktualisiert: 6. Dezember 2016 14:19
Mit scharfen Worten kommentiert Rainer Wehaus in den „Stuttgarter Nachrichten“ Angela Merkel und den Mord der Studentin Maria L. in Freiburg. Sie müsse ihren Kurs in der Flüchtlingspolitik endlich korrigieren. Seine Überschrift: „Verstanden?“

Mit scharfen Worten kommentiert Rainer Wehaus in den „Stuttgarter Nachrichten“ Angela Merkel und den Mord in Freiburg. Seine Überschrift: „Verstanden?“

Vor einer Woche hat Angela Merkel einen afghanischen Flüchtlingsjungen in den Arm genommen, den ein Flüchtlingshelfer mit zur CDU-Regionalkonferenz in Heidelberg gebracht hatte. „Es war eine rührende Szene, die für all das steht, was gut und schön ist an der deutschen Flüchtlingspolitik“, schreibt Wehaus. „Das Problem ist nur: Viele Menschen haben inzwischen die Nase voll von solchen Szenen, die verdächtig nach Inszenierung ausschauen. Sie haben das Gefühl, dass damit vor allem von den Schattenseiten des Flüchtlingszustroms abgelenkt werden soll.“

Der Mord in Freiburg gehöre zu den Schattenseiten, so Wehaus weiter. Die Reaktionen zeigten die Spaltung der deutschen Gesellschaft durch Merkels Flüchtlingspolitik und auch Teile der Polizei seien inzwischen aufgewühlt. Die Polizei müsse Merkels Flüchtlingspolitik ausbaden, meint er.

Versiebenfacht hätten sich allein in Baden-Württemberg die Fälle von Straßenkriminalität durch Flüchtlinge zwischen 2012 und 2015 und laut dem Stuttgarter Innenministeriums wäre die Tendenz weiter steigend.

Weder Hetze noch Hass, sondern berechtigte Sorge

Merkel hätte den wachsenden Flüchtlingszustrom zu lange ignoriert. „Von einer Frau, die zum vierten Mal Kanzlerin werden will, muss man erwarten, dass sie aus diesen Fehlern lernt“, so der Kommentator. Seine Feststellung: „Die große Mehrheit der Bürger hetzt nicht und hasst nicht. Sie ist auch nicht fremdenfeindlich. Sie macht sich einfach nur Sorgen um ihre Sicherheit und dies nicht ohne Grund.“

Nicht umarmen müsse Merkel die Menschen, so wie sie es bei dem afghanischen Flüchtlingsjungen getan habe. Aber: Sie solle ihnen endlich zeigen, dass sie das Problem verstanden hat. (mcd)

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