Gewerkschaft fordert für Ärzte an Unikliniken 5,9 Prozent mehr Gehalt

Epoch Times27. März 2017 Aktualisiert: 27. März 2017 11:09
Der Marburger Bund fordert in den Tarifverhandlungen für die rund 20 000 Ärzte an den 20 landeseigenen Universitätskliniken 5,9 Prozent mehr Gehalt.

Der Marburger Bund fordert in den Tarifverhandlungen für die rund 20 000 Ärzte an den 20 landeseigenen Universitätskliniken 5,9 Prozent mehr Gehalt. Die Ärztegewerkschaft will in den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), die am Montag in Berlin begannen, zudem eine Anhebung der tariflichen Zuschläge für Überstunden und Nachtarbeit erreichen.

Während der Zuschlag für Überstunden künftig 20 statt 15 Prozent betragen soll, fordert der Marburger Bund für Nachtarbeit eine Erhöhung des Zuschlags von 20 auf 25 Prozent.

Beide Tarifparteien verständigten sich bereits vor der Auftaktrunde darauf, die Verhandlungen am 12. und 13. April fortzusetzen. Die letzte Tarifeinigung für die Ärzte an landeseigenen Unikliniken liegt zwei Jahre zurück.

Die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) ist der gemeinsame Arbeitgeberverband von 15 Bundesländern. Hessen ist nicht Mitglied in der TdL. Auch für die Ärzte an einzelnen weiteren Unikliniken gelten eigene tarifliche Regelungen. (afp)

 

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