Kramp-Karrenbauer wirft SPD mangelnde Verlässlichkeit vor

Epoch Times13. Mai 2019 Aktualisiert: 13. Mai 2019 15:31
Die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer findet es fraglich, ob mit der SPD eine Politik nach dem Grundsatz "man muss vielleicht zunächst etwas erwirtschaften, bevor man es verteilt" zu machen sei. Mit ihrer Debatte um die Vorzüge des Sozialismus begab sich die Partei "auf einen Irrweg".

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat dem Koalitionspartner SPD mangelnde Verlässlichkeit vorgeworfen. Mit ihrer Debatte um die Vorzüge des Sozialismus hätten sich die Sozialdemokraten „auf einen Irrweg“ begeben, sagte Kramp-Karrenbauer am Montag in Berlin.

Wer gedacht habe, dass es sich dabei nur um eine „interne Debatte der Jungsozialisten“ handele, sehe sich getäuscht.

Es gilt mit der SPD keine Verlässlichkeit.“

Kramp-Karrenbauer warf auch anderen Teilen der SPD vor, mit dem Sozialismus zu liebäugeln – etwa der Europa-Spitzenkandidatin Katarina Barley, die die Wirtschaft als „Hauptgegner“ sehe.

Es sei fraglich, ob mit der SPD derzeit eine Politik möglich sei, die den Grundsatz berücksichtige, „man muss vielleicht zunächst etwas erwirtschaften, bevor man es verteilt“, sagte Kramp-Karrenbauer. Dieser Grundsatz scheine im Moment „nicht die herrschende Meinung in der SPD“ zu sein.

Die Parteichefin stellte klar, dass die Koalition zwischen Union und SPD ihre gemeinsame Arbeit auf Grundlage des Koalitionsvertrags fortsetzen werde. „Der gilt nach wie vor“, sagte Kramp-Karrenbauer. (afp)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN