Weigerten sich, eine Chemnitzer Turnhalle zu beziehen: Diese Menschen forderten heute einen Bus zurück nach Österreich.Foto: Screenshot Youtube / Mopo24

„Lieber zurück nach Syrien“: Migranten weigern sich, Chemnitzer Turnhalle zu beziehen

Epoch Times9. Oktober 2015 Aktualisiert: 9. Oktober 2015 19:39
In Chemnitz weigerten sich 60 Asylbewerber eine Turnhalle zu beziehen. Als Begründung hieß es unter anderem: „Das ist nicht komfortabel genug, das ist nur eine Turnhalle!“.

Update: Nach der Verweigerung in der Turnhalle: Migranten übernachteten in der Kirche – Chemnitzer OB verhandelte

In Chemnitz weigerten sich am Freitag nachmittag 60 Asylbewerber eine Turnhalle zu beziehen. Als Begründung hieß es unter anderem: „Das ist nicht komfortabel genug, das ist nur eine Turnhalle!“. Dieses Zitat einer zwanzigjährigen Syrerin wurde von Mopo24 berichtet.

Die Gruppe, vor allem Familien mit Kindern, blieb mit ihrem Gepäck unter Bäumen stehen und weigerte sich, das für sie vorgesehene Gebäude zu betreten. Die Polizei und Helfer waren ratlos. Auch eine Gruppe von rund hundert Demonstranten, die mit „Wir sind das Volk“-Rufen gegen die Einquartierung protestierte, war vor Ort.

Die Überredungsversuche blieben bis zum frühen Abend erfolglos. Ein Dolmetscher sagte laut Mopo24: "Die Leute sind stur, sie wollen unbedingt in Wohnungen oder ein Heim."

Sie wollten einen Bus nach Österreich

Mopo 24 wörtlich: „Die Stimmung unter den Flüchtlingen wurde immer aggressiver. Einige sagten laut, sie wollten Deutschland sofort verlassen, forderten einen Bus nach Österreich. ‚Lieber zurück nach Syrien als hierbleiben‘, hieß es.“

Auch Angst vor Übergriffen wurde als Argument bemüht, warum man nicht in Makersdorf bleiben wolle.

Einen Bus nach Österreich konnte die Polizei gerade nicht anbieten. "Eine verfahrene Situation. Die müssen doch kompromissbereit sein“, wurde Polizeioberkommissar Rico Lenk zitiert. Die Beamten kündigten an, die Gruppe nachts keinesfalls auf dem Parkplatz zu lassen.

Die Menschen aus Syrien, Irak und Afghanistan kamen aus einer Erstaufnahme im Adalbert-Stifter-Weg und sollten in städtische Unterkünfte weiterverteilt werden. Weil in Chemnitz alle Wohnungen belegt sind, sollten sie provisorisch in die Turnhalle im Stadtteil Markersdorf einziehen. (rf)

Mopo-Video von Youtube:

Original-Bericht der Mopo24 HIER.


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