Katja KippingFoto: über dts Nachrichtenagentur

Linke-Chefin Kipping sieht Verbindung von AfD zu Neonazis

Epoch Times9. April 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 2:55
Kipping: "Wir gewinnen keine Wähler, indem wir rassistische Deutungsmuster verstärken oder AfD-Positionen hinterherhecheln."

Linke-Chefin Katja Kipping wirft der AfD Kontakte zu Neonazis vor. "Die Positionen der AfD sind in weiten Teilen rassistisch. Es gibt aktuell einen Flügelkampf in der AfD, Teile der AfD haben enge Verbindung zu extrem Rechten bis hin zu Neonazis", sagte Kipping im Interview der "Welt".

Ihre Partei, die bei den Landtagswahlen im März viele Wähler an die AfD verloren hatte, werde ihre Migrationspolitik nicht ändern, sagte Kipping: "Wir gewinnen keine Wähler, indem wir rassistische Deutungsmuster verstärken oder AfD-Positionen hinterherhecheln."

Zu den Äußerungen von Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht, die davor gewarnt hatte, AfD-Wähler in eine rassistische Ecke zu stellen, sagte Kipping: "Sahra Wagenknecht und ich haben eine unterschiedliche Tonalität." Nach der Veröffentlichung der Panama Papers attackierte die Linke-Vorsitzende Personen, die Geld ins Ausland schaffen: "Die Steuerflüchtlinge sind die wahren Integrationsverweigerer. Weil sie der öffentlichen Hand Geld stehlen, großen Schaden anrichten und Kosten verursachen."

Kipping forderte "glaubwürdige Listen von Steueroasen, mit allen Staaten, in die Personen und Firmen mit dem Ziel der Steuerflucht ausweichen". Banken, die sich daran beteiligen, sollten zuerst Strafzahlungen auferlegt bekommen. "Und wenn sich herausstellt, dass es zum Geschäftsmodell gehört, dann muss man auch über den Entzug der Banklizenz nachdenken."

(dts Nachrichtenagentur)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion