Politiker der Linken planen Feierlichkeit zum 70. Jahrestag der DDR-Gründung

Epoch Times7. April 2019 Aktualisiert: 8. April 2019 12:29
Während die Vorbereitungen für die Festlichkeiten zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November 2019 in der Hauptstadt in vollem Gange sind, bereiten Politiker der Linken-Partei in Berlin-Lichtenberg eine „würdevolle Veranstaltung“ zum 70. Jahrestag zur Gründung der DDR vor.

Kein verspäteter Aprilscherz: Der Ortsverband Neu-Hohenschönhausen der Linken-Partei kündigt in einer E-Mail eine Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Gründung der DDR an. Als „Stargast“ haben die Linken-Politiker Hartmut König (71), auserkoren. Er wurde im Januar 1989 noch DDR-Vize-Kulturminister. Der Ex-SED-Funktionär soll aus seiner kürzlich veröffentlichen Autobiografie „Warten wir die Zukunft ab“ (Verlag Neues Leben) vorlesen, berichtet die „B.Z.

Stattfinden soll der Gedenkakt Anfang September in der Bibliothek eines Berliner Wohngebietszentrums, obwohl die DDR genau genommen am 7. Oktober 1949 gegründet wurde.

Junge Linken-Politikerin: “ (…) die Genossen hätten sich die Veranstaltung gewünscht“

Die E-Mail an Ex-SED-Funktionär König liegt der B.Z. vor. Hieraus geht die Planung zu der Veranstaltung hervor. Unterzeichnet haben das Schreiben an König, die beiden stellvertretenden Bezirksvorsitzenden der Linken in Berlin-Lichtenberg, Julia Müller und Robert Schneider, sowie Ralf Schultheiß vom Ortsverband Alt-Hohenschönhausen.

Die Linken-Politikerin Julia Müller äußerte gegenüber der B.Z., dass sie aus dem Westen käme und nach der Wende geboren wäre. Somit hätte sie eigentlich keine Berührungspunkte mit dem Thema. Aber die Genossen hätten sich die Veranstaltung gewünscht und sie interessiert es, wie aktuell darüber diskutiert würde.

Die Pressestelle der Linken wollte die geplante Gedenkveranstaltung nicht kommentieren: „Dazu nehmen wir keine Stellung. Wir können doch nicht jede Aktivität kommentieren“, hieß es auf Nachfrage der B.Z. (er)



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