US-Verteidigungsminister Ashton Carter (L) und Slowenien Verteidigungsminister Andreja Katic (R) beim Händeschütteln vor einer Sitzung des Nordatlantikrats (NAC) der Verteidigungsminister im NATO-Hauptquartier in Brüssel. In der Mitte ist Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg zu sehen.Foto: THIERRY CHARLIER / AFP / Getty Images

Truppenbewegung: Nato will weitere Aufrüstung im Osten

Epoch Times10. Februar 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 19:36
Der amerikanische Verteidigungsminister Carter: „Wir verstärken uns in Europa, um unsere Nato-Verbündeten angesichts der russischen Aggression zu unterstützen.“ Die Nato will zusätzliche Truppen ins östliche Bündnisgebiet entsenden, die Verteidigungsminister beschlossen, entsprechende Planungen voranzutreiben.

Am 10. und 11. Februar tagen die Verteidiungsminister im NATO-Hauptquartier in Brüssel. Sie beschlossen am Mittwoch, entsprechende Planungen zur Präsenz in Osteuropa voranzutreiben. "Dies wird ein klares Signal senden", so Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch in Brüssel.

"Die Nato wird gemeinsam auf jede Aggression gegen einen unserer Verbündeten reagieren." Kommentierte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Brüssel. 

Die zusätzliche Präsenz der Nato soll laut Stoltenberg über eine multinationale Truppe organisiert werden, über deren Stärke und Zusammensetzung allerdings noch entschieden werden muss.

Der amerikanische Verteidigungsminister Ashton Carter sagte: „Wir verstärken uns in Europa, um unsere Nato-Verbündeten angesichts der russischen Aggression zu unterstützen.“

Wie die neopresse schreibt, erhöht das US-Militär wegen der „russischen Aggression“ seine Mittel zur Verstärkung der Präsenz in Osteuropa. Das Pentagon vervierfachte seinen Etat im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Milliarden Dollar.

Mit dem Geld sollen zusätzliche Truppenstationierungen in Europa finanziert werden. Es soll unter anderem für Manöver und die Bereitstellung von Kampfausrüstung und Infrastrukturzur Verfügung stehen.

Zusätzlich erhält das Pentagon mehr Geld für den Kampf gegen den Islamischen Staat. Carter sagte: „Weil wir die Kampagne beschleunigen, sind im Budget 7,5 Milliarden Dollar für 2017 reserviert, 50 Prozent mehr als 2016“. (dts/ks)



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