Neues Klimaschutzgesetz gefährdet schon bis 2025 rund 178.000 Jobs in Auto-Industrie

Der Wandel hin zur E-Mobilität werde laut einer Studie des Ifo-Instituts bis 2030 mindestens 215.000 Arbeitsplätze in der Branche kosten. Bis 2025 werden es 178.000 sein.
Epoch Times7. Mai 2021

Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), hat die verschärften Klimaschutzziele der Bundesregierung und die geplante Überarbeitung des Klimaschutzgesetzes mit Blick auf die anstehende Transformation der Automobilindustrie kritisiert. Der Wandel hin zur E-Mobilität werde laut einer Studie des Ifo-Instituts bis 2030 mindestens 215.000 Arbeitsplätze in der Branche kosten.

Die Zahl könnte steigen, „zum Beispiel durch ein Klimaschutzgesetz, das kurzfristig Planungssicherheit gefährdet“, sagte Müller im „Frühstart“ von RTL/ntv.

Die Standortbedingungen seien ohnehin schlecht in Deutschland. „Wir haben die höchsten Unternehmenssteuern, die höchsten Energiekosten, fehlende Digitalisierung, fehlende staatliche Infrastruktur, und die Planungs- und Genehmigungsverfahren sind auch nicht die besten“, so Müller.

Der technologische Wandel setze Autobauer und ihre Zulieferer unter Druck. „Für viele Unternehmen, die Regionen in Deutschland stabilisieren, wird sich der Geschäftszweck zentral verändern.“ Sie müssten ein neues Geschäftsmodell entwickeln. Das sorge für große Unsicherheiten.

„Deshalb brauchen wir sichere Rahmenbedingungen und nicht jedes Jahr neue Ziele“, so Müller im Gespräch mit RTL/ntv.

Bis 2025 sind die Jobs von mindestens 178.000 Menschen betroffen

Wie „Welt“ schreibt, hängen die Jobs dieser Menschen, die insgesamt durch den technologischen Wandel bedroht sind, davon ab, wie schnell die Transformation ablaufen wird. Das hängt wiederum entscheidend von den gesetzlichen Vorgaben ab.

Bis 2025 müsse die Quote der E-Autos voraussichtlich zwischen 29 und 36 Prozent betragen, ab 2030 seien dann 35 bis 47 Prozent elektrische Fahrzeuge notwendig. 2019 lag der Anteil allerdings erst bei 3,5 Prozent in der EU.

Wenn sich nun der Anteil der Produkte für die Verbrennungsmotoren entsprechend diesen Quoten für Elektroautos verringert, wären laut der Ifo-Studie schon bis 2025 die Jobs von mindestens 178.000 Menschen betroffen – 137.000 direkt in der Autoindustrie. Bis 2030 würde die Zahl der bedrohten Arbeitsplätze dann sogar auf 215.000 wachsen, von denen bislang 165.000 direkt in der Branche angesiedelt sind. (dts/nmc)



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