Aktivisten der NPD hinter einer Polizeilinie zu Beginn eine Demonstration in Berlin 2014.Foto: ODD ANDERSEN / AFP / Getty Images

NPD kommt bei Kommunalwahl in Büdingen auf 14 Prozent

Epoch Times7. März 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 17:01
Die NPD hat bei der Kommunalwahl im mittelhessischen Büdingen mehr als 14 Prozent erzielt. Die AfD war in Büdingen nicht angetreten. Landesweit wurde die AfD drittstärkste Kraft.

Hohe Ergebnisse erzielte offenbar die NPD in Hessen. War die AfD nicht vertreten, profitierte die NPD entsprechend. So erzielte die NPD im mittelhessischen Bündingen 14 Prozent.

Im Vergleich mit dem Trendergebnis vom Sonntag legte die rechtspopulistische Partei seit 2011 um 12 Prozentpunkte zu. Im Stadtteil Michelau wurde die NPD sogar mit 31 Prozent zur stärksten Kraft.

In diesem Zusammenhang wichtig zu erwähnen ist, dass Bündingen mit seinen 21.000 Einwohnern eine der größten Erstaufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber in Hessen hat.

Bei den Wahlen haben die beiden großen Parteien CDU (21,8 Prozent) und SPD (18,3 Prozent) deutlich an Stimmen verloren. Als Gewinner im Wetteraukreis gingen die Freien Wähler mit 27 Prozent hervor. Die AfD war in Bündingen nicht angetreten.

Gewinner und Verlierer in Hessen

In Wetzlar erzielte die NPD 9,6 Prozent. Der Wetzlarer AfD-Chef Müch äußerte, er wolle keine Koalition anstreben, berichtet die "Hessenschau". 

Landesweit seien CDU und SPD fast gleichauf. Drittstärkste Kraft ist die AfD. Heimlicher Gewinner aber sei die FDP.

Den größten landesweiten Verlust von allen Parteien verzeichnen die Grünen mit einem Minus von 6,7 Prozent. (dk/dpa)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion