Bundeskanzlerin Angela Merkel.Foto: ODD ANDERSEN/POOL/AFP via Getty Images

Regierung: Folgen des Bahn-Tarifstreits „auf das unvermeidbare Maß“ beschränken

Epoch Times1. September 2021 Aktualisiert: 1. September 2021 15:34

Im festgefahrenen Tarifstreit zwischen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und dem Staatskonzern Deutsche Bahn (DB) hat die Bundesregierung an die Tarifpartner appelliert, die negativen Auswirkungen auf die Fahrgäste und die Wirtschaft „wirklich auf das unvermeidbare Maß“ zu beschränken. Das sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin.

Dieser Appell erging demnach „auch vor dem Hintergrund des Pandemiegeschehens“. Die Bahn hat im ersten Halbjahr 1,4 Milliarden Euro Verlust eingefahren.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hoffe, dass in diesem Tarifkonflikt bei der Bahn „zügig eine für alle Seiten tragfähige Lösung gefunden wird“, sagte Seibert weiter. Einmischen werde sich Merkel nicht in den Streit – das tue die Bundeskanzlerin in Tarifauseinandersetzungen „grundsätzlich“ nicht. Der Kanzlerkandidat der Linken, Dietmar Bartsch, hatte die Kanzlerin am Dienstag aufgefordert, „den Lokführerstreik zu beenden“.

Der dritte Streik der GDL in diesem Tarifstreit sollte am Mittwoch um 17.00 Uhr im Güterverkehr beginnen. Ab Donnerstagmorgen bis Dienstagfrüh will die Gewerkschaft zusätzlich den Personenverkehr bestreiken.

Eine Schlichtung lehnte GDL-Chef Claus Weselsky erneut ab. Für Verhandlungen mit der Bahn forderte er „Bewegung“ seitens des Konzerns.

Die GDL fordert eine Lohnerhöhung von 3,2 Prozent sowie eine Corona-Prämie von 600 Euro und bessere Arbeitsbedingungen. Die Bahn bietet zwar 3,2 Prozent mehr Lohn, will die Stufen aber später umsetzen und fordert eine längere Laufzeit des Tarifvertrages. Das Unternehmen hat Verhandlungen über eine Corona-Prämie angeboten, jedoch keine konkrete Zahl genannt. (afp)



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