Umfrage: Mehrheit der Deutschen lehnt US-Luftangriff in Syrien ab

Noch deutlicher lehnen die Deutschen einen Kampfeinsatz der Bundeswehr in Syrien ab. Nur 18 Prozent der Befragten sagten, die Bundeswehr sollte sich an einem solchen Einsatz beteiligen, falls sich der Konflikt ausweitet.
Titelbild
Menschen in einer FußgängerzoneFoto: über dts Nachrichtenagentur
Epoch Times10. April 2017

Eine klare Mehrheit der Deutschen lehnt den US-Luftangriff in Syrien ab. In einer Befragung von Infratest dimap für die ARD/WDR-Sendung „hart aber fair“ gaben nur 29 Prozent der Befragten an, dass sie das Vorgehen der USA gegen das Regime von Baschar al-Assad befürworten. 56 Prozent lehnen das militärische Eingreifen der USA ab.

Die Zustimmung zum Militärschlag der USA ist unter den Anhängern der AfD mit 46 Prozent am größten. Am geringsten ist sie unter Anhängern der Linkspartei (13 Prozent Zustimmung). Die Anhänger von Union (31 Prozent Zustimmung) und SPD (34 Prozent Zustimmung) bewerten das Vorgehen der USA ähnlich.

Noch deutlicher lehnen die Deutschen einen Kampfeinsatz der Bundeswehr in Syrien ab. Nur 18 Prozent der Befragten sagten, die Bundeswehr sollte sich an einem solchen Einsatz beteiligen, falls sich der Konflikt ausweitet, und eine Allianz unter US- Führung Deutschland dazu auffordern würde. 75 Prozent finden, dass die Bundeswehr sich in solch einem Fall nicht beteiligen sollte. (dts)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion