Wie David gegen Goliath: Yuhan gegen die KPC

Von 6. August 2021 Aktualisiert: 9. August 2021 12:41

Er wollte eine ausländische Schulbildung genießen, so kam er mit 15 Jahren ohne Familie nach Deutschland. Mit freiem Informationszugang zu den Geschehnissen in seinem Heimatland China war Yuhan über die Verbrechen der Kommunistischen Partei Chinas geschockt. Warum er in die Junge Union eintrat, eine globale Bedrohung durch die Konfuzius Institute sieht und warum es für ihn wichtig ist, „das Richtige zu tun“ erklärt er gegenüber Epoch Times.

Adrett gekleidet mit schwarzen Lackschuhen, Jeans, Hemd und Jackett schwingt Yuhan eine große Flagge von Taiwan. Obwohl das Wetter regnerisch kalt ist, protestiert der 18-Jährige vor der chinesischen Botschaft in Berlin. Heute ist es ihm wichtig, nicht nur Flagge zu zeigen, sondern vielmehr „das Richtige zu tun“. Er ist der Meinung, dass die Kommunistische Partei Chinas ein illegales Regime ist, dem jegliche Legitimation durch die Bevölkerung fehlt. Dem gegenüber stehe Taiwan, die Republik China, mit einer demokratisch gewählten Regierung.

Nach seiner Einreise in Deutschland 2018 liest er erstmals unzensierte Nachrichten im Internet. In seinem Heimatland gibt es keine Kritik an der Regierung. In der Schule wurde stets propagiert, „wie großartig die Kommunistische Partei Chinas ist“. In seinen ersten 15 Lebensjahren hat er nie etwas über das Massaker am Tiananmen-Platz von 1989 gehört, als die Demokratie-Bewegung von der Regierung blutig zerschlagen wurde. Ebenso die Unterdrückung von ethnischen Minderheiten und die Verfolgung religiöser Gruppen existierte in seinem Bewusstsein ganz einfach nicht.

Kraft aus dem Glauben

Allein in einem neuen Land angekommen, erfährt er somit von einer Vielzahl grausamer Taten der KPC. Sein gewohntes Weltbild bricht zusammen. Daraufhin sucht er Halt in einer evangelischen Kirche. Er findet zum Glauben an Gott, lässt sich taufen und bekommt immer mehr den Wunsch, gegen die Verbrechen der KPC aktiv zu werden. „Am Anfang habe ich auch Angst gehabt, aber ich habe viel Kraft von meinem Glauben bekommen“, erzählt der junge Christ. In die Junge Union sei er eingetreten, weil er glaube, dass er dort mit seinen religiösen Überzeugungen gut aufgehoben sei.

Als eine der größten Bedrohungen für die freiheitlich-demokratischen Werte im Westen versteht Yuhan die Konfuzius-Institute. Er hat sich intensiv mit deren Methoden auseinandergesetzt. Zusammen mit der JU Göttingen fordert er eine öffentliche Distanzierung der gesamten CDU von der Propaganda-Maschinerie der KPC. „Konfuzius-Institute verstoßen gegen die Meinungsfreiheit. Die Studierenden dürfen nicht über Themen wie Dalai-Lama, Tibet, Hongkong und Taiwan sprechen. Die Lehrkräfte und die Lehrmaterialien kommen direkt aus China. Daher ist viel von Pekings Propaganda enthalten“, sagt er.

Yuhans Weg erinnert an den biblischen Kampf, wonach David den mächtigen Goliath mit primitiver Steinschleuder und festem Glauben besiegte. Anstelle einer Waffe nutzt der junge Chinese Flaggen, Banner und politisches Engagement. Ihm gegenüber steht der riesige Einfluss der KPC, mit gewaltigem Militär, Spionen und einer Vielzahl von Chinesen im Ausland, die trotz der Unmenge an Verbrechen, die KPC weiterhin unterstützen.

Mittlerweile hat Yuhan in Deutschland politisches Asyl beantragt, da er von dem Schulprogramm, mit dem er nach Deutschland kam, wieder nach China geschickt werden sollte. Dort droht ihm Inhaftierung als Volksverräter. Warum? Weil er sich dafür entschieden hat, „seinem Herz zu folgen, auf Gott zu vertrauen, für seine Meinung einzustehen und gegen das totalitäre Regime aktiv zu werden“, sagt er.



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