Frau mit einem Handy am Steuer (Symbolbild).Foto: Ian Waldie/Getty Images

Führerschein bis zu 6 Monate weg: Italien plant Abschreckungs-Strafe fürs Telefonieren am Steuer

Epoch Times24. Juli 2017 Aktualisiert: 24. Juli 2017 16:35
Italiens Parlament diskutiert saftige Strafen für Handynutzung am Steuer: Drei bis sechs Monate Führerscheinentzug und fast 1.300 Euro Bußgeld sollen künftig jedem drohen, der beim Autofahren telefoniert.

161 bis 646 Euro Bußgeld – damit müssen momentan Personen rechnen, die in Italien mit einem Handy am Steuer erwischt werden, berichtet die Seite „Toskana Tour“. Das ist eines der höchsten Bußgelder in Europa.

Doch es schreckt Autofahrer nicht ab: Es gibt immer mehr Unfälle auf den italienischen Straßen, weil sich Autofahrer von ihren Smartphones ablenken lassen, schreibt die „Basler Zeitung“.

Das soll sich ändern: Wer in Zukunft mit einem Smartphone oder einem artverwandtes Gerät im Straßenverkehr erwischt wird, dem sollen drei bis sechs Monate Führerscheinentzug drohen. Die Geldstrafe fürs Handy am Steuer soll bis auf 1.282 Euro erhöht werden, heißt es in einem Vorschlag, der im italienischen Parlament diskutiert wird.

Der Führerschein kann zurzeit bis zu 3 Monate entzogen werden, wenn eine Person innerhalb von 1-2 Jahren zwei Mal mit einem Handy am Steuer erwischt wurde, so die italienische Straßenverkehrsordnung.

Die neuen strengeren Maßnahmen seien nötig, weil immer mehr Autofahrer von ihren Handys abgelenkt werden und dadurch Unfälle verursachen, meinte der Vize-Verkehrsminister Riccardo Nencini laut der „Basler Zeitung“.

(as)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion