Österreichs Innenministerin Mikl-Leitner fordert Passkontrollen für EU-Bürger.Foto: EMMANUEL DUNAND/AFP/Getty Images

IS-Heimkehrer finden: Österreich fordert Passkontrollen auch für EU-Bürger

Epoch Times28. März 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 15:08
Laut Österreichs Regierung haben sich bereits 5.000 EU-Bürger im Irak und in Syrien als Kämpfer betätigt. Deshalb seien systematische Kontrollen an den Außengrenzen auch für EU-Bürger unumgänglich.

Um Extremisten auf die Spur zu kommen fordert Österreich systematische Kontrollen auch von EU-Bürgern an den Außengrenzen des Schengenraums. Man wisse, dass mehr als 5000 Menschen nach Syrien und in den Irak gefahren seien, um sich ausbilden zu lassen oder zu kämpfen, so Innenministerin Johanna Mikl-Leitner zur Tageszeitung „Österreich“ am Sonntag. „Es ist daher dringender denn je, dass in Zukunft auch EU-Bürger an den Außengrenzen systematisch kontrolliert werden.“

Die Ministerin hatte bereits vor zwei Wochen angekündigt, ihr Land treibe weitere Grenzsicherungen voran, da Migranten nach Schließung der Balkanroute absehbar auf andere Routen ausweichen würden. Österreich will keine Flüchtlingskontingente aufnehmen, solange unkontrollierte Migrationsströme quer durch Europa nicht still gelegt seien. (rf)



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