Oberösterreichs Polizeidirektor: „Ich traue mich zu sagen, alle Auffälligen sind Muslime“

Von 5. Januar 2017 Aktualisiert: 13. November 2019 11:25
"Wir wollen nichts beschönigen, aber auch nichts dramatisieren. Ich traue mich auch zu sagen, dass alle Auffälligen Muslime sind, das muss erlaubt sein". Oberösterreichs Polizeidirektor Andreas Pilsl spricht Klartext. Es gibt deutlich mehr Gewalttaten im Migrationsbereich, erklärt er.

Beim Thema Kriminalität und Migranten in Oberösterreich nahm der dortige Landespolizeidirektor Andreas Pilsl kein Blatt vor den Mund. Im Gespräch mit dem „Kurier“ sagte Pilsl: „Wir wollen nichts beschönigen, aber auch nichts dramatisieren. Ich traue mich auch zu sagen, dass alle Auffälligen Muslime sind, das muss erlaubt sein“.

Jetzt leben 14.000 Asylbewerber in Oberösterreich. Und die Zahl der Gewalttaten im Migrationsbereich habe sich deutlich erhöht, so Pilsl zum „Kurier“. In den Asylquartieren gebe es sogar ein Anstieg von 100 Prozent. Entsprechend wurden dort die „Kontrollen massiv verschärft“. Man wolle wissen, was in diesen Quartieren vor sich geht. Das System habe sich bewährt, so der Polizeichef.

Am Tag nach dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt wurden 160 speziell ausgebildete Polizisten in die derzeit 704 Asylquartiere in Österreich entsandt. Drei Tage später hatte der Polizeichef die Berichte über „Auffälligkeiten und bedrohliche Entwicklungen“ auf dem Tisch.

„Politik muss vorgeben, wie mit zurückgekehrten IS-Terrorkämpfern umgegangen werden soll“

Insgesamt 15 Personen seien aufgefallen. Diese werden weiter genau beobachtet. Derzeit leben in Oberösterreich 8 zurückgekehrte IS-Terrorkämpfer. Pilsl ist noch nicht klar, wie man mit diesen Menschen umgehen soll. Wie in Zukunft die Überwachung und Abschiebung radikaler Personen organisiert werden soll, müsse von der Politik vorgegeben werden.

Unterdessen werden für 2017 die Kapazitäten der Polizei in Oberösterreich weiter ausgebaut. So wird es zwei neue Fahndungsdienststellen in Ried und Freistadt geben.

Sie entstehen im Rahmen der Schengen-Ausgleichsmaßnahmen zur Grenzraumüberwachung und sollen Drogenhändlern, Autodieben und Einbrechern in der Region das Handwerk legen.



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