Analyse: Wie China die Biden-Familie mit Geld lockte und Einfluss auf Washington nahm

Von 2. November 2020 Aktualisiert: 2. November 2020 18:48
Hunter Bidens Vater – Joe Biden – wusste sehr wohl von den Geschäften seines Sohnes, bezeugt ein ehemaliger Geschäftspartner. War dies der Grund, warum sich Joe Bidens Haltung dem kommunistischen China gegenüber um 180 Grad änderte?

Hunter Bidens E-Mail-Skandal hat hohe Wellen geschlagen. Auf seiner Festplatte wurden eine Menge Sex-Fotos und -Videos entdeckt. Und diese kursieren nun wie Lauffeuer durchs Internet. Twitter sperrte Tausende Accounts, die solche Materialien veröffentlicht oder weitergeleitet haben. Facebook hat auch Posts mit ähnlichen Inhalten automatisch gelöscht. Viele Nutzer haben deshalb Twitter verlassen und sind zu dessen Konkurrenten wie Gab oder Parler gewechselt.

Letzte Woche ist ein ehemaliger Geschäftspartner von Hunter Biden an die Öffentlichkeit gegangen. Er hat bezeugt, dass Hunters Vater, der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden, sehr wohl von den Geschäften seines Sohnes wusste. Nun haben auch einige Mainstream-Medien in den USA angefangen, über diesen Vorfall zu berichten. Und es geht immer wieder um die goldene Frage: Welche Rolle hat Joe Biden dabei gespielt? Denn bis jetzt dementiert Joe Biden den Vorwurf, jemals Geld von Peking bekommen zu haben.

Die geschäftlichen Verflechtungen der Biden-Familie mit Peking gehen etwa 10 Jahre zurück. Im heutigen Artikel werde ich der Klarheit halber zwei Zeitleisten gegenüberstellen. Eine von Hunter Bidens geschäftlichem Erfolg; die andere vom politischen Aufstieg seines Vaters Joe Biden sowie die Veränderung seiner Haltung gegenüber China.

Zwei Zeitleisten

Joe Bidens offizieller Kontakt zu China begann vor etwa 40 Jahren. 1979 besuchte er China zum ersten Mal als Kongressabgeordneter. In den frühen Jahren seiner politischen Laufbahn galt Joe Biden als ein Falke, ein Hardliner gegenüber dem kommunistischen China.

1991, gerade mal zwei Jahre nach der gewaltsamen Niederschlagung einer Demokratiebewegung, dem Tiananmen-Massaker, beabsichtigte der damalige US-Präsident Bush, Chinas Status als meistbegünstigtes Land zu verlängern.

Laut Aufzeichnungen des US-Kongresses war Joe Biden strikt dagegen. Er sagte:

… wenn China sich wegen der Verbreitung von Waffen weiterhin wie ein wild gewordener Elefant verhält, sollten wir mit einer klaren und unmissverständlichen Botschaft reagieren … nämlich China den Status eines meistbegünstigten Landes im Handel zu verweigern.“

„…if China continues to behave as a rogue elephant on weapons proliferation, we should be prepared to retaliate with a clear and unequivocal message…denying China most-favored-nation trade status.“ Quelle: bit.ly/2TvpasG

Schon die erste Reise ändert vieles

1997 wurde Biden Mitglied des Senatsausschusses für Außenbeziehungen. Im August 2001 reiste Joe Biden als neu ernannter Vorsitzender dieses Senatsausschusses nach China und traf sich mit dem damaligen Parteiführer der Kommunistische Partei Chinas (KPCh) Jiang Zemin. Jiang war ein Befürworter des Tiananmen-Massakers. Ebenso ist er der Initiator der Verfolgung der Meditationsbewegung Falun Gong. 21 Jahre dauert diese Verfolgung nun an.

Laut einem Bericht der BBC sagte Joe Biden vor seiner Abreise, er werde China in einigen Punkten direkt ansprechen, darunter Menschenrechtsverletzungen in China , Pekings Drohungen gegen Taiwan und den Verkauf von Raketentechnik an Pakistan und Nordkorea.

Doch nach dieser Reise hat sich Bidens Haltung gegenüber dem kommunistischen China allmählich geändert. Laut einem Bericht der New York Times bekundete Biden sein Interesse daran, dem kommunistischen China beim Eintritt in die Welthandelsorganisation (WTO) zu helfen. Er sagte zu Jiang Zemin:

Die Vereinigten Staaten begrüßen das Heranwachsen eines prosperierenden, integrierten China auf der globalen Bühne, denn wir erwarten, dass dies ein China sein wird, das sich an die Regeln hält.“

Im November 2001 gelang es China unter der Herrschaft der KPCh schließlich, der Welthandelsorganisation beizutreten. Der US-Kongress stimmte dem zu und Biden als Vorsitzender des Senatsausschusses für Außenbeziehungen war nicht dagegen.

Sechs Jahre später, im Jahr 2007, wurde Biden zum Vorsitzenden des Senatsausschusses für Außenbeziehungen wiedergewählt. Im August 2008 ernannte Barack Obama ihn zum Vizepräsidentschaftskandidaten.

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Hunter Biden und Hunters Freunde

Um die gleiche Zeit starteten Bidens Sohn Hunter und Hunters Freunde aus demselben Kreis der einflussreichen Familien der USA ihre berufliche Karriere in der internationalen Geschäftswelt. Kurz nach der Nominierung von Joe Biden als Vizepräsident gründete Hunter Biden 2007, zusammen mit Christopher Heiz ein Beratungsunternehmen namens Seneca Global Advisors. Christopher Heiz ist der Stiefsohn von John Kerry, der später US-Außenminister wurde. Quelle: bit.ly/3e4lqYn

John Kerry war zu der Zeit Senator für den US-Bundesstaat Massachusetts. Und Kerry hatte einen langjährigen politischen Verbündeten, den ehemaligen Senatspräsidenten von Massachusetts, William Bulger. Und dessen Sohn James Bulger gründete 2007 mit dem gebürtigen Taiwaner Michael Lin die Finanzfirma Thornton Group. Seit ihrer Gründung ist die Thornton Group eng mit der State Legislative Leaders Foundation (SLLF) verbunden, einer politisch einflussreichen Stiftung in den USA.

Michael Lin ist eine Schlüsselfigur, er fungierte als der wichtigste Vermittler zwischen Hunter Biden und Chinas Staatsunternehmen.

Vor der Gründung der eigenen Firma hat Michael Lin laut seinem LinkedIn-Eintrag als leitender Angestellter bei der JPMorgan Chase Bank, American Express, der Bahrain Investment Bank und der Deutschen Bank gearbeitet. Er ist ein altgedienter Finanz- und Investmentexperte und ein Mann, der in China, den Vereinigten Staaten und Taiwan gut vernetzt ist.

Mit dem Einzug von Barack Obama ins Weiße Haus im Jahr 2009 erreichte Joe Biden als Vizepräsident der USA den neuen Höhepunkt seiner politischen Karriere. John Kerry übernahm den Vorsitz des Senatsausschusses für Außenbeziehungen. Im selben Jahr gründete Joe Bidens Sohn Hunter, John Kerrys Stiefsohn Christopher Heiz und John Kerrys Berater Devon Archer die Investmentfirma Rosemont Seneca.

Michael Lin war zuständig für die Zusammenarbeit mit chinesischen Beamten

Auch in diesem Jahr wurde Michael Lin von der State Legislative Leaders Foundation zum Asien/China-Director ernannt, zuständig für die Zusammenarbeit mit chinesischen Beamten. Mit seinem Yale-Hintergrund und seinen politischen und geschäftlichen Verbindungen in Taiwan und den USA stieg Michael Lin zu einer der einflussreichsten Figuren innerhalb des hochrangigen politischen und wirtschaftlichen Kreises in Peking auf. Es ist bekannt, dass Michael Lin eine sehr enge Beziehung mit Chinas Abteilung für Einheitsfrontarbeit pflegt.

Diese spezielle Abteilung für Einheitsfrontarbeit ist eine wichtige Abteilung, die direkt dem Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas untersteht. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Beziehungen zur nicht-kommunistischen Elite zu verwalten, die soziale, kommerzielle oder akademische Einflüsse hat oder wichtige Interessengruppen innerhalb und außerhalb Chinas vertritt.

Peking suchte den Zugang zu Washington, Hunter Biden und seine Freunde wiederum suchten nach großen Verdienstmöglichkeiten. Und da Michael Lin Hunter Biden sehr gut kennt, war er perfekt für die Rolle als Vermittler geeignet.

Im April 2010 arrangierte Michael Lin Hunter Bidens Besuch bei mehreren Finanzinstituten, die sich im Besitz des chinesischen Regimes befanden. Viele von ihnen wurden später Geschäftspartner von Hunter Biden in China.

Nur wenige Tage später traf sich Joe Biden mit dem damaligen chinesischen Präsidenten Hu Jintao in Washington.

Joe Biden machte eine Kehrtwendung

Am 17. August 2011 besuchte Joe Biden erneut China. Besonders auffällig bei dieser Reise war seine mildere Haltung gegenüber China. Bei einem Treffen mit dem damaligen chinesischen Vizepräsidenten Xi Jinping sagte Biden, dass die US-Regierung voll und ganz versteht, dass die Taiwan- und Tibet-Frage zu Chinas Kerninteressen gehören. Die USA werden die Ein-China-Politik weiterhin entschlossen verfolgen.

Laut Dokumentationen der US-Regierung habe Joe Biden diesmal die schlechte Bilanz des kommunistischen Chinas in Sachen Verbreitung von Waffen und Menschenrechtsverletzungen nicht mehr direkt angesprochen und kritisiert. Stattdessen setzte er sich energisch für den Aufbau einer engen Beziehung mit China ein. Diese Haltung steht im krassen Gegensatz zu seinem früheren harten Kurs gegenüber China.

Bidens Entgegenkommen wurde belohnt. Sein Sohn Hunter bekam ein halbes Jahr später ein großes Geschenk von China.

Im Februar 2012 besuchte Chinas damaliger Vizepräsident und jetziger Staatschef, Xi Jinping, die USA. Seine Terminplanung für den 17. Februar hat einiges verraten. Vormittags traf sich Xi mit dem US-Vizepräsident Joe Biden.

Energie-Start-Up von Hunter Biden erhielt Milliarden von Chinas Wanxiang Group

Am Nachmittag nahm Xi an einem Wirtschaftsforum in Los Angeles teil. Auf den ersten Blick scheint das nichts Besonderes zu sein.

Aber der Teufel steckt im Detail: Auf diesem Wirtschaftsforum wurde ein Investitionsabkommen unterzeichnet. Xis Teilnahme an der Unterschriften-Zeremonie zeigt schon, dass es um eine besonders wichtige Investition ging. Tatsächlich war es in jenem Jahr die größte ausländische Risikokapitalinvestition in den USA: die amerikanische Energie-Start-Up-Firma, Great Point, erhielt von China eine Investition in Höhe von 1,25 Milliarden US-Dollar. Zu diesem Zeitpunkt unterhielt die Firma weniger als 30 Mitarbeiter.

Bei den chinesischen Geldgebern handelte es sich um die Wanxiang Group. Diese ist eine Unternehmensgruppe mit starkem Kapital und engen Verbindungen zur chinesischen Parteiführung. Nun, wie ist dieses ungewöhnliche Geschäft zustande gekommen? Die Antwort liegt bei Hunter Biden. Denn Great Point war ein Kunde von Hunter Bidens Beratungsfirma Seneca Global Advisors.

Dies war Hunter Bidens erster großer Deal mit China. Mit diesem Deal hat die chinesische Unternehmensgruppe Wanxiang auch einen Türöffner bzw. Unterstützung für ihre Tätigkeit in den USA bekommen.

Der chinesische Automobilriese Wanxiang interessierte sich für die amerikanische Firma A123 Systems, einen der Pioniere in der Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie-Technologie. Zum Einsatz kommen diese Batteriezellen im Bereich von Power-Tools beim Start von Flugzeugtriebwerken in Hybridfahrzeugen, Elektromobilen und in der Photovoltaik.

Wanxiang wollte für rund 450 Mio. US-Dollar 80 Prozent der Aktien von A123 Systems übernehmen. Darüber hinaus hat das Unternehmen seine Bereitschaft erklärt, auch die restlichen 20 Prozent der Aktien zu übernehmen.

Kaufanträge aus China abgelehnt, Insolvenz von US-Firmen – an China verkauft

Doch das Komitee für ausländische Investitionen der USA lehnte den Kaufantrag ab. Grund war die Befürchtung, dass China auf diesem Wege Zugriff auf eine der amerikanischen Schlüsseltechnologien der Zukunft erhalten würde. Gleichzeitig wurde darauf verwiesen, dass A123 Systems im Jahr 2009 insgesamt 249 Mio. US-Dollar von der US-Regierung für die weitere Entwicklung der Lithium-Eisen-Phosphat-Technologie erhalten habe.

Der Deal war zunächst gescheitert, die Geschichte ging jedoch weiter. Wenige Monate später meldete A123 Systems Insolvenz an. Wanxiang hat die Insolvenz Auktion gewonnen und A123 Systems mit etwa 256 Millionen US-Dollar übernommen. Im Dezember 2012 wurde der Kauf von einem Gericht in Delaware bestätigt. Delaware ist der Heimatort von Joe Biden.

Das gleiche Schicksal erlebte Fisker Automotive, ein amerikanischer Hersteller für Luxus-Hybridautos. Der Bankrott des Batterielieferanten A123 Systems hatte eine Weiterproduktion des einzigen Umsatz bringenden Modell Fisker Karma unmöglich gemacht. Wanxiang interessierte sich für die Technik von Fisker und wollte das Unternehmen kaufen.

Fisker Automotive wurde auch zwangsversteigert. Das Kuriose daran ist, dass Hunter Bidens Name in der Liste der Gläubiger steht.

Schnäppchen für China – im Heimatort von Joe Biden

Diesmal war Wanxiang wieder der Gewinner, es hat zwei andere Anbieter geschlagen und das Unternehmen mit ihrem Werk in Delaware für 149,2 Millionen Dollar übernommen. Fisker war auch vom Staat subventioniert. Von der Obama-Regierung hatte es 580 Mio. US-Dollar für die Entwicklung von Elektroautos erhalten. Für die Niederlassung eines Werks von Fisker in Delaware hatte der demokratische Gouverneur Fisker 21,5 Millionen USD geliehen. Vizepräsident Biden – ehemals Senator von Delaware – hatte 2009 begeistert für den Deal geworben.

A123 Systems und Fisker Automotive, zwei Unternehmen, die die Obama-Regierung mit viel Steuergeld bezuschusst hatte, sind für ein Schnäppchen in den Händen eines chinesischen Unternehmens gelandet.

Beide Unternehmen haben Verbindungen zu Delaware, dem Heimatort von Joe Biden. Von 1973 bis 2009 hat Joe Biden 36 Jahre lang den Bundesstaat Delaware im US-Senat vertreten. Sein politischer Einfluss in Delaware ist nicht zu übersehen. Kein Wunder, dass viele Kritiker der Meinung sind, Wanxiang hätte beide Unternehmen mit Spitzentechnologien nur mit Bidens Hilfe erworben. Denn nur so konnte Wanxiang die Kontrolle der US-Behörden umgehen und die insolventen Firmen günstig aufkaufen.

Ein Investmentfond – extra für Hunter gegründet?

Doch Hunter Bidens Geschäfte mit China sollten noch weiterhin wachsen: 4. Dezember 2013. Joe Biden besuchte China. Der damalige Vizepräsident der Vereinigten Staaten wurde von seinem Sohn Hunter begleitet. Während sich Joe Biden mit chinesischen Politikern traf, setzte sich Hunter Biden mit chinesischen Finanzexperten zusammen.

10 Tage nach der Abreise von Joe Biden wurde ein neuer Investmentfonds mit dem Namen Bohai Harvest Rosemont (BHR) gegründet. Gleich bei der Gründung erhielt BHR ein Kapital in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar von der Bank of China. Sechs Monate später wurde das Kapital auf 1,5 Milliarden US-Dollar erhöht.

BHR ist ein Investmentfond, der anscheinend extra für Hunter gegründet wurde. Zunächst ein Blick auf die Beteiligungsstruktur von BHR.

Hunter Biden besaß einen Anteil von 10 Prozent. Vier große chinesische Finanzinstitute, darunter die Bank of China, die Postsparkasse von China, die China Development Bank und ein Rentenfonds besaßen 30 Prozent der Anteile; Harvest Fund Management, einer der vier großen Fonds in China, besaß 30 Prozent, und drei weitere Unternehmen, die hochrangigen KP-Funktionären gehörten, bekamen jeweils 10 Prozent.

Aus dieser Struktur geht hervor, dass nur die beiden Großaktionäre, die jeweils 30 Prozent Anteile der BHR besitzen, wirklich Geld für Investitionen in das Unternehmen eingezahlt haben, während allen anderen vier Aktionären, darunter Hunter Biden, kostenlose Anteile zur Verfügung gestellt wurden.

Haltung von Biden drehte sich um 180 Grad – von Anti-China zu Pro-China

Seitdem macht BHR weltweit Geschäfte. Parallel zu der Steigerung der geschäftlichen Beziehungen seines Sohnes Hunter, veränderte sich die politische Haltung Joe Bidens gegenüber China.

Anhand der Dokumentationen der US-Regierung ist Bidens Haltung gegenüber der KPCh nach seiner China-Reise im Jahr 2013 immer weicher geworden. Im Oktober 2014 sagte Joe Biden bei einem Vortrag an der Harvard Kennedy School folgendes:

„Ich weiß nicht, wie lange ich schon davon gehört habe, wie China Amerikas Mittagessen isst. Ich möchte, dass China erfolgreich ist. Es liegt in unserem Interesse, dass sie wirtschaftlich erfolgreich sind.“

Er sagte auch: „Die Pflege unserer Beziehungen zu China ist der wichtigste Teil der Strategie, bei der wir erfolgreich sein müssen. Auch wenn wir anerkennen, dass wir oft im Wettbewerb stehen werden, streben wir eine engere Zusammenarbeit mit China an, nicht Konflikte.“

Diese Aussagen dokumentierten den Weg Joe Bidens von einem Falken zu einer Taube gegenüber dem kommunistischen China. Seine Haltung hat sich vollständig um 180 Grad  geändert.

25.000 Fotos und 11.500 E-Mails von Hunter

Im Jahr 2017 hatte Hunter Biden einige andere geschäftliche Abenteuer mit CEFC China Energy.

Ein Computerladen in Delaware hatte einen durch Nässe geschädigten Laptop mit dem Aufkleber der Beau Biden Foundation bekommen. Beau Biden ist der ältere Bruder von Hunter Biden. Auf der Festplatte waren 25.000 Fotos und 11.500 E-Mails von Hunter zu finden.

Aus diesen E-Mails geht hervor, dass das chinesische Unternehmen CEFC Hunter Biden 10 Millionen US-Dollar pro Jahr angeboten hat, und zwar „nur für die Herstellung von Kontakten.“ Die Laufzeit  dieser Zahlungen betrug 3 Jahre. Darüber hinaus erwarten Hunter Biden bei der Gründung einer neuen Firma 20 Prozent der Anteile für sich und weitere 10 Prozent für den “Big Guy“, „den Großen“.

Joe Biden bestreitet, dass er jemals in die Geschäfte seines Sohnes eingeweiht war, während Tony Bobulinski sagt, dass Joe Biden „ ein williger und eifriger Teilnehmer“ an diesem „Familienprogramm“ war.

Zurzeit sind die Beziehungen zwischen den USA und China auf einem historischen Tiefpunkt gelandet. Seit einer Woche zeigt Chinas Staatsfernsehen Filme über den Koreakrieg Anfang der 50 Jahre. Es war ein militärischer Konflikt zwischen Nordkorea und seinem Verbündeten China auf der einen Seite, und Südkorea sowie Truppen der Vereinten Nation unter der Führung der USA auf der anderen Seite. Es geht nicht um Unterhaltung, sondern um eine Mobilmachung für einen Krieg gegen die USA.

Bei einer Rede in der vergangenen Woche sagte Chinas Staatschef Xi Jinping sogar, dass das chinesische Volk nun organisiert sei. Er sagte: „Mit dem chinesischen Volk ist nicht zu spaßen, wenn es provoziert wird, würden die Dinge hässlich werden.“ Er hat zwar kein Land namentlich genannt, aber jeder, der den Zusammenhang kennt, weiß, dass er damit die USA gemeint hat.

Aber wie sieht Joe Biden China heute? Er sagte neulich in einem CBS-Interview, dass Russland die größte Gefahr für die USA darstelle. China hingegen sei ihr größter Wettbewerber.

Well, I think the biggest threat to America right now in terms of breaking up our security and our alliances is Russia. Secondly, I think that the biggest competitor is China.“

Pekings langfristige Pläne – und Druckmittel

Anhand des Beispiels des Biden-Skandals sehen wir, welchen langfristigen Plan Peking schmiedet, um die Söhne von einflussreichen Politikern anderer Länder mit lukrativen Geschäften und anderen Vorteilen zu ködern. Diese sogenannten Prinzen und Prinzessinnen werden als Türöffner benutzt, um Zugang zu ihren Eltern zu erhalten. Durch heimlich aufgenommene Fotos und Videos von dem zügellosen Verhalten der Kinder hat die Kommunistische Partei Chinas ausreichend Druckmittel in der Hand, um damit deren Eltern, die hochrangige Politiker oder einflussreiche Persönlichkeiten sind, zu zwingen, nach Pekings Pfeife zu tanzen.

Auf Hunters Festplatte wurde eine weitere E-Mail über Kontaktpersonen für ein geplantes Projekt gefunden. Darin stehen die Namen von mehreren hochrangigen Politikern der demokratischen Partei der USA, darunter die Vize Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris, der Gouverneur des Bundesstaats New York, Andrew Cuomo, und der Bürgermeister von New York City, Bill de Blasio.

Auf den intimen Fotos von Hunter Biden wurde angeblich der Sohn der Sprecherin des Repräsentantenhauses der USA, Nancy Pelosi, gesichtet. Wenn es stimmen sollte, dass all diese Politiker mehr oder weniger in dubiose Geschäfte mit China involviert wären, wäre dies eine Katastrophe für das politische System der USA.

Und im Großen und Ganzen kommen wir hier zur folgenden Schlussfolgerung: Im Laufe der Zeit vergrößerte sich Hunter Bidens Geschäft mit China. Und je enger die daraus resultierenden Verbindungen der Biden-Familie zu Chinas Politikern und Geschäftsleuten wurden, desto milder ist Joe Bidens Haltung gegenüber dem kommunistischen China geworden.

 

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