Waffenfund auf italienischer GrenzeFoto: Screenshot/zerohedge.com

Italien: Über 800 türkische Gewehre für IS-Kämpfer beschlagnahmt

Epoch Times27. November 2015 Aktualisiert: 27. November 2015 13:02
Mehr als 800 Gewehre samt Munition wurden im Hafen von Triest in einem LKW-Anhänger gefunden. Die Ware war für Dschihadisten in Brüssel bestimmt.

800 Pumpguns aus der Türkei wurden im nordöstlichen Hafen von Triest, Italien, bei einem Routinecheck eines LKW-Anhängers gefunden. Der Fahrer hatte keine Lizenz zum Transport der Waffen, berichtet "La Stampa."

Dschihadisten in Brüssel sollten die Empfänger der Gewehre sein, laut Polizeiangaben. Die Waffen kamen per Schiff aus der Türkei und sollten mit einem LKW nach Belgien gebracht werden. 

Insgesamt bestand die Ladung aus 781 zwölf bis 51 cm langen Gewehren, Modell "Winchester SXP", 66 Gewehren "Winchester SXP", zwölf bis 41 cm groß, sowie vielen weiteren Waffen und Munition.

Die Schusswaffen wurden von der Polizei als "Jagdgewehre" bezeichnet. Dieser spezielle Typ wird auch Shotgun oder Pumpgun gennant. Eine Besonderheit dieser Waffen ist die hohe Geschwindigkeit mit der geschossen werden kann. Drei Schuss in einer halben Sekunde sollen mit diesen Gewehren abgefeuert werden können. Damit ist diese Feuerwaffe die weltweit schnellste ihrer Art.

Der Anhänger des LKW, in dem die Waffen in Hunderten Kartons versteckt transportiert wurden, war niederländischer Herkunft. Der Fahrer und die Waffen stammen aus der Türkei.

Diese Gewehre werden von der Polizei nicht als "Angriffswaffen" betrachtet. Als Angriffswaffen bezeichnet man Sturmgewehre, wie die AK-47. Damit wurden auch die Attentate in der französischen Hauptstadt verübt. (dk)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion