Schockierende Video-Szenen: Coronavirus wütet im Iran – Gefährliche Parallelen zwischen Mullah- und KP-Regime

Von 5. März 2020 Aktualisiert: 21. März 2020 1:22
Die Islamische Republik Iran hat sich zum Corona-Seuchenherd im Nahen Ostens entwickelt - nicht zufällig. Es gibt erschreckende Parallelen zu China.

Wie das kommunistische China, so versuchte auch das China nahestehende islamische Regime der Mullahs im Iran zunächst mit Vertuschung und Dementieren auf die Coronavirus-Pandemie zu reagieren, berichtete der „Spiegel“ – mit fatalen Folgen. Das einstige Persien entwickelte sich zum Epizentrum von Covid-19 im Nahen Osten. Am 12. Februar behauptete das iranische Gesundheitsministerium noch: „Iran bleibt weiterhin frei vom Coronavirus.“

Diese Szenen des Seuche-Ausbruchs sind nicht in China, sondern im Iran aufgenommen worden …

Zwei Wochen später wurden bereits 95 Infizierte und 16 Tote im Iran gemeldet – offiziell zumindest.

Etwa zur selben Zeit: Am 24. Februar bezichtigte der Parlamentsabgeordnete Ahmad Amirabadi Farahani die Regierung in Teheran der Lüge und sprach von 50 Toten – und es würden jeden Tag zehn weitere Menschen allein in der Stadt Ghom hinzukommen.

Leichen im Krankenhaus – Filmer verhaftet

Ein Journalist aus dem Iran schrieb auf Twitter, dass ein medizinischer Mitarbeiter aus Ghom den Tod vieler am Virus gestorbenen Menschen dokumentierte und, dass es keinen Platz für die Beerdigungen der Corona-Leichen gibt, „während die iranische Regierung das Ausmaß der Katastrophe vertuscht und sagt, dass es keinen Grund zur Sorge gibt!“

Der chinesischsprachige US-Sender „NTD TV“ berichtet aktuell, dass der medizinische Mitarbeiter aus Ghom wegen der Veröffentlichung des Videos festgenommen worden sei. Ein iranischer Journalist veröffentlichte das Video auf Twitter.

Iran lehnt Hilfe der USA ab

Am vergangenen Freitag, 28. Februar, boten die USA ihre Hilfe bei der Bewältigung der Coronavirus-Krise im Land an. Außenminister Pompeo verwies dabei auf die „unzureichende“ Gesundheitsinfrastruktur des Landes und äußerte sich besorgt über das Zurückhalten von Informationen.

Das Angebot wurde vom Regime der Mullahs abgelehnt. Auch hier gibt es eine Parallele zu China. Wie die „New York Times“ am 7. Februar berichtete, ging China auf die seit mehr als einem Monat bestehenden Hilfsangebote der USA nicht ein.

Am Samstag, 29. Februar, dementierte der Iran noch einen BBC-Bericht als Gerücht, in dem von mindestens 210 Toten infolge einer Coronavirus-Infektion die Rede war. Es seien lediglich 43 Menschen gestorben, so ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. 593 Menschen seien infiziert. Es gebe „falsche und widersprüchliche Inhalte“ von Medien, so Kianusch Dschahanpur, der Sprecher, die „dem iranischen Volk nicht positiv“ gegenüberstünden. Auch diese Argumentation kennt man nicht nur im Iran, sondern auch zur Genüge aus dem kommunistischen China.

Mittlerweile, eine Woche später, berichtet der Iran laut Reuters offiziell von 2.336 Menschen mit Covid-19 und dass 77 bereits am Coronavirus gestorben seien. Zum Stichtag 5. März notierte die John-Hopkins-CSSE für den Iran 2.922 Fälle bei inzwischen 92 Toten. Doch alle diese Zahlen scheinen nur die Spitze des Eisberges darzustellen, was zu weiteren Vergleichen mit China im Umgang mit der Seuche anregt.

Massengräber im Iran

In einem Video sind offensichtlich Massenbegräbnisse im Iran zu sehen, Menschen, die nach ritueller Art begraben werden, statt die infizierten Leichen zu verbrennen. In China ist man da weniger rituell, doch auch die Krematorien der Kommunistischen Partei können mit der Masse an Leichen nicht fertig werden, was Undercover-Recherchen belegten. Mobile Verbrennungsanlagen für Tierkadaver wurden für Wuhan organisiert. Der Einsatz zur Leichenverbrennung wäre möglich.

Die EPOCH TIMES sprach mit dem Hygieneexperten Professor Dr. Klaus-Dieter Zastrow über die Massengräber. Professor Zastrow äußerte sich dahingehend, dass für den Fall, dass diese nicht ausreichend mit Erde abgedeckt würden – „und damit meine ich richtig viel Erde“ – bestünde die Gefahr, dass Tiere, wie Nager oder Vögel, sich an den Leichen zu schaffen machen und das Virus weiterverbreiten.

Lungen-Seuche grassiert in Führungsebene

Doch nicht nur die einfachen Bürger des Iran standen der Katastrophe gegenüber, das Virus hatte längst auch die Führungsebene des Landes erreicht.

Vor einigen Tagen wurde von der Infizierung des stellvertretenden iranischen Gesundheitsministers Iradsch Harirtschi und der Vizepräsidentin Masoumeh Ebtekar berichtet. Auch der Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses, Mojtaba Zonnour, wurde infiziert. Hadi Khosroshahi, ein ehemaliger iranischer Botschafter beim Vatikan, starb vergangene Woche an der Viruserkrankung.

Am Montag informierte die Nachrichtenagentur Tasnim darüber, dass Mohammad Mirmohammadi, ein ranghoher Regierungsbeamter und Berater der iranischen Führung, an den Folgen der Viruserkrankung gestorben sei.

Am Dienstag, 3. März, wurde bekannt, dass auch der Leiter der nationalen Rettungsdienste, Pirhossein Koliwand, infiziert wurde. Aktuell sollen bereits 23 der 290 Parlamentsabgeordneten infiziert sein, einer davon, Mohammad Ali Ramazani, starb bereits an der Lungen-Seuche Covid-19.

Es gibt einige Parallelen zwischen dem Iran und China im Umgang mit der Virusseuche, mit ähnlich schrecklichen Folgen. Doch am meisten und in offenbar gewaltigem Ausmaß leidet das Volk beider Länder. Auch der Iran hat bisher ungeahnte Verluste an Menschenleben zu tragen und was in China abseits der offiziellen Zahlen passiert, ist Staatsgeheimnis.

Ideologie und Virus

Doch der fundamentalistische Iran hat gegenüber dem kommunistischen China noch ein zusätzliches Problem: Da das neuartige Coronavirus als bis zu tausendfach ansteckender gilt als das eng verwandte SARS-Virus, ist nach Expertenansicht persönliche Hygiene von großer Bedeutung, der Seuche entgegenzuwirken. Doch gerade in der Islamischen Republik Iran werden bei religiösen Handlungen oft grundlegende Hygienedinge außer Acht gelassen.

Die Stadt Ghom wurde zum Wuhan des Iran. Dort steht der weltberühmte Schrein der Fatima Masmua, eine heilige Stätte. In dem Video sagt ein Pilger, dass er keine Angst vor dem Virus hat und es ihm egal sei, was passiere. Der österreichische „Kurier“ berichtete darüber. Professor Zastrow, der Hygiene-Experte, meinte, dass solche Gebräuche, rituelle Orte zu belecken und anzufassen der sicherste Weg sei, die Epidemie weiterzuverbreiten.

Während sich das Virus im Land weiter und weiter ausbreitet, die Menschen in großer Zahl erkranken und viele sterben, motivieren sich die Krankenhausmitarbeiter derweil mit Tanzen.

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