USA verschärfen Asylrecht: Kein Asyl für Menschen die illegal einreisen

Epoch Times9. November 2018 Aktualisiert: 9. November 2018 12:40
Die US-Regierung verschärft bei ihrem Vorgehen gegen illegale Einwanderung das Asylrecht. Künftig sollen Menschen nur noch Asyl beantragen können, wenn sie an einem offiziellen Grenzübergang in die USA einreisen.

Die US-Regierung verschärft bei ihrem Vorgehen gegen illegale Einwanderung das Asylrecht. Künftig sollen Menschen nur noch Asyl beantragen können, wenn sie an einem offiziellen Grenzübergang in die USA einreisen, wie das Heimatschutzministerium am Donnerstag mitteilte. Illegal Eingereiste dürfen demnach kein Asyl beantragen. US-Präsident Donald Trump will ein entsprechendes Dekret in Kürze unterzeichnen.

Trump hatte vergangene Woche einen Präsidentenerlass für eine Verschärfung des Asylrechts angekündigt. Vor den Kongresswahlen am Dienstag hatte der Präsident vor einer Invasion durch illegale Einwanderer gewarnt. Anlass sind tausende hauptsächlich aus Honduras stammende Migranten, die sich derzeit auf dem Weg in Richtung USA befinden.

Mit der Verschärfung des Asylrechts solle auf einen „beispiellosen Missbrauch unseres Einwanderungssystems“ reagiert werde, sagte nun ein Regierungsvertreter. Wer Asyl beantragen will, muss dies künftig direkt an der Grenze tun. Die große Mehrheit der Migranten kommt aus mittelamerikanischen Staaten und versucht, über die Grenze zu Mexiko in die USA gelangen wollen.

„Unser Asylsystem bricht unter einer zu großen Zahl ungerechtfertigter Asylanträge zusammen“, erklärte das Heimatschutzministerium. Dies schade auch den Menschen, die rechtmäßig Asyl beantragten. Dem Ministerium zufolge hat der Präsident das Recht, eine Einreise von Ausländern einzuschränken, wenn dies im „nationalen Interesse“ ist.

Die Regierung argumentiert, Trump könne Einreisen unter Berufung auf die nationale Sicherheit untersagen. Der Präsident hatte sich darauf bereits bei seinen Einreiseverboten gegen Bürger aus mehreren mehrheitlich muslimischen Konfliktländern berufen. (afp/so)

 

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