Zehn Länder einigen sich auf Fischfang-Abkommen für die Arktis

Epoch Times3. December 2017 Aktualisiert: 3. Dezember 2017 13:23
Die arktischen Länder und große Fischerei-Nationen haben sich auf ein Fischfang-Moratorium für die Arktis geeinigt. Kommerzieller Fischfang solle dort erst stattfinden, wenn die Region ausreichend erforscht sei, verkündeten die Länder am Freitag.

Die arktischen Länder und große Fischerei-Nationen haben sich auf ein Fischfang-Moratorium für die Arktis geeinigt. Kommerzieller Fischfang solle dort erst stattfinden, wenn die Region ausreichend erforscht sei, verkündeten die Unterzeichnerstaaten am Freitag.

Sie wollen erst herausfinden, wie und ob der Fischfang im Arktischen Meer überhaupt mit dortigen Ökosystemen vereinbar sei. Zu den Unterzeichnern gehören auch die EU und Dänemark mit Grönland und den Färöer Inseln.

EU-Fischereikommissar Karmenu Vella nannte das rechtsverbindliche Abkommen „historisch“. „Es wird eine bedeutende Lücke in der internationalen Meerespolitik schließen“, erklärte er. Außerdem werde es anfällige Meeres-Ökosysteme für künftige Generationen schützen.

Der kanadische Fischereiminister Dominic Leblanc sprach von dem „ersten internationalen Abkommen dieses Ausmaßes“, bevor kommerzieller Fischfang überhaupt stattfindet. Die Länder wollten „angemessene Schutz- und Verwaltungsmaßnahmen“ etablieren, bevor sie überhaupt dort fischten, erklärte Leblanc.

Die zehn Parteien müssen das Abkommen noch ratifizieren. Unterzeichnet wurde es von Kanada, der EU, China, Dänemark, Island, Japan, Südkorea, Norwegen, Russland und den USA. (afp)

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