DFB-Team: Schnelle Umstellung für die WM-Qualifikation

Nach der späten Ankunft in Aserbaidschan steht für die deutschen Fußball-Nationalspieler als erstes eine möglichst flotte Anpassung an die Gegebenheiten vor Ort auf dem Programm.Wegen der drei Stunden Zeitunterschied zu Deutschland wurden die…
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Das DFB-Team von Bundestrainer Joachim Löw muss sich in Baku auf eine andere Zeit einstellen.Foto: Marius Becker/dpa
Epoch Times25. März 2017

Nach der späten Ankunft in Aserbaidschan steht für die deutschen Fußball-Nationalspieler als erstes eine möglichst flotte Anpassung an die Gegebenheiten vor Ort auf dem Programm.

Wegen der drei Stunden Zeitunterschied zu Deutschland wurden die Zimmer in der DFB-Unterkunft extra für ein längeres Ausschlafen abgedunkelt. Außen erstrahlte das Teamhotel im Stadtzentrum beim Eintreffen des DFB-Trosses nach dem knapp fünfstündigen Flug in den Landesfarben blau-rot-grün. „Wir werden versuchen, die Spieler schnell umzustellen, damit sie sich auf die Zeit in Aserbaidschan einstellen“, sagte Teammanager Oliver Bierhoff.

Am späten Samstagnachmittag Ortszeit wird Bundestrainer Joachim Löw mit seinen 21 mitgereisten Akteuren das Abschlusstraining für das WM-Qualifikationsspiel am Sonntag (18.00 Uhr MESZ) bestreiten. Dann soll auch der angeschlagene Mesut Özil im Tofiq Bahramov Stadion einen Härtetest absolvieren. Der Spielmacher hatte am Freitag noch wegen Rückenproblemen mit dem Training ausgesetzt. Löw will im ersten Pflichtspiel des Jahres mit dem bestmöglichen Team antreten. „Wir müssen uns schon anstrengen und konzentriert zur Sache gehen“, mahnte Bierhoff.

Aserbaidschan steht in der von Weltmeister Deutschland mit zwölf Punkten angeführten Gruppe C nach vier Spieltagen als Tabellendritter mit sieben Zählern erstaunlich gut da. Im einzigen Heimspiel gelang ein 1:0 gegen Norwegen. Der Weltranglisten-89. spielte in drei seiner viel Spiele zu Null, darunter auch in Tschechien. „Die Entwicklung ist positiv. Aber letztlich ist Aserbaidschan noch eine kleine Fußballnation“, sagte Bierhoff. Für die deutsche Mannschaft kann das Ziel nur der nächste Sieg sein. „Wir müssen unsere Leistung abrufen. Wir haben das in der Qualifikation bislang gut gemacht – und so soll es bleiben“, sagte der Kölner Abwehrspieler Jonas Hector. (dpa)



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