VfL Wolfsburg vs 1. FC Heidenheim: Wolfsburg wieder im Achtelfinale – 4:1 gegen Heidenheim

Epoch Times30. Oktober 2014 Aktualisiert: 30. Oktober 2014 10:49

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat seinen Höhenflug mit einem souveränen Pokalsieg gegen den 1. FC Heidenheim fortgesetzt.

Durch das 4:1 (2:1) gegen den Zweitliga-Sechsten steht das Team von Trainer Dieter Hecking zum dritten Mal in Serie im Achtelfinale des DFB-Pokals. Daniel Caligiuri (28. Minute), Bas Dost (43.) und zweimal Luiz Gustavo (65./78.) schossen den fünften Pflichtspielsieg des Bundesliga-Dritten hintereinander heraus. Für Heidenheim traf lediglich Zweitliga-Topscorer Marc Schnatterer (12.).

Die inzwischen seit über einem Monat unbesiegten Niedersachsen fanden vor nur 7608 Zuschauern allerdings erst mühsam in die Partie. Ehe sich die von Hecking auf vier Positionen veränderte Startelf fand, war der Außenseiter bereits in Führung gegangen. Schnatterer nutzte einen Stellungsfehler von VfL-Innenverteidiger Naldo, rannte dem Brasilianer davon und schob Wolfsburgs Keeper Diego Benaglio den Ball durch die Beine.

Auch Heidenheims Coach Frank Schmidt rotierte nach zuvor bereits drei sieglosen Ligaspielen kräftig. Gleich sechs neue Spieler kamen bei den Gästen aus Baden-Württemberg in die Startelf, in Rouven Sattelmaier auch ein neuer Torhüter. Mit den Wechseln schien der Zweitliga-Aufsteiger zunächst besser zurecht zu kommen. Immer wieder startete Heidenheim gefährlicher Konter.

Erst allmählich fand der Favorit in die Partie und kam mit der ersten echten Chance gleich zum Ausgleich. Der formstarke Caligiuri verwertete eine lange Hereingabe von Vieirinha zu seinem vierten Tor im dritten Spiel in Serie. Sieben Minuten später vergab Vieirinha selbst die große Chance zur Führung, die schließlich Dost in seinem ersten Pflichtspiel dieser Saison von Beginn besorgte. Der niederländische Stürmer verwertete eine Flanke von Kevin De Bruyne per Kopf. Bei beiden Toren sah Heidenheims neuer Keeper Sattelmaier nicht souverän aus.

Nach dem Wechsel tat Wolfsburg nicht mehr als notwendig. Der VfL konnte sich den Luxus erlauben, recht freizügig mit seinen Möglichkeiten umzugehen. Gegen die deutlich nachlassenden Gäste konnte sich sogar Defensivspieler Luiz Gustavo immer wieder mit in den Angriff einschalten: Per Kopf nach einer Dost-Flanke sorgte der Brasilianer eine knappe halbe Stunde vor dem Ende für die Vorentscheidung und machte gut zehn Minuten später seinen Doppelpack perfekt. Auch zum 4:1 hatte Dost die Vorarbeit geleistet.

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Die Wölfe stehen nach dem souveränen 3:0-Heimerfolg gegen den FSV Mainz 05 am vergangenen Samstag vor der nächsten Pflichtspielaufgabe. In der zweiten Runde des DFB Pokals trifft die Mannschaft von Cheftrainer Dieter Hecking am Mittwoch, 29. Oktober, auf den Zweitligisten 1. FC Heidenheim. Auf der Pressekonferenz vor der Partie gab Hecking die Marschroute vor: „Wir spielen zu Hause und sind der Favorit. Wir wollen unbedingt weiterkommen und so werden wir das Spiel auch angehen.“ 

Die 2. Runde des DFB-Pokals wird heute fortgesetzt. Heute, Mittwoch, den 29.10. finden acht Spiele statt: Würzburger Kickers vs Eintracht Braunschweig (19:00), RB Leipzig vs FC Erzgebirge Aue (19:00), 1. FC Magdeburg vs Bayer Leverkusen (19:00), 1860 München vs SC Freiburg (19:00); VfL Wolfsburg vs 1. FC Heidenheim (20:30), 1899 Hoffenheim vs FSV Frankfurt (20:30), Hamburger SV vs Bayern München (20:30),  Eintracht Frankfurt vs Borussia M’gladbach (20:30).
Am Mittwochabend findet die Achtelfinale-Auslosung statt.  

Vor dem letzten Oktober-Spiel am Mittwoch im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten Heidenheim ist die Hecking-Elf schon seit über einem Monat unbesiegt. „Wenn wir so weiterspielen, können wir uns auf jeden Fall oben festsetzen“, meinte Torschütze Caliguiri. Benaglio dachte drei Tage nach dem ersten Europa-League-Sieg im russischen Krasnodar schon an höhere europäische Aufgaben in der kommenden Saison. „Wer schon einmal Champions-League-Luft geschnuppert hat, will da auf jeden Fall wieder hin“, sagte Benaglio nach seinem 200. Ligaspiel für den Ex-Meister. Lediglich Allofs wollte nach noch nicht einmal einem Saisondrittel den Mund nicht zu voll nehmen: „Wir fahren gut damit, uns nicht so in den Mittelpunkt zu stellen.“

Dennoch: Die Spielfreude des erneut überragenden Kevin De Bruyne und seiner Offensivkollegen ist trotz der Terminhatz in der Liga, Europa League und im Pokal beeindruckend. „Wenn man Spiele gewinnt, ist man nie müde“, scherzte Hecking, der gegen die starken Mainzer trotz des Trips in den Kaukasus unter der Woche auf Rotation verzichtete. „Es war der unheimliche Wille zu spüren, nach Donnerstag noch einmal nachzulegen“, analysierte Allofs und lobte das aktuelle Erfolgsteam: „Man sieht, dass die Mannschaft unheimlich gut als Einheit funktioniert.“

Wölfe-Coach – Respekt vor dem Gegner

Die positive Entwicklung um den Zweitliga-Aufsteiger Heidenheim ist dem Wölfe-Coach nicht entgangen. „Es ist ein interessanter Verein. Die Mannschaft hat sich überraschend schnell an das Niveau der zweiten Liga gewöhnt und sie spielen dort eine gute Rolle.“ Herausragender Mann in der Elf von Cheftrainer Frank Schmidt sei der Kapitän Marc Schnatterer: „Er ist nicht nur torgefährlich und bereitet Tore vor, sondern arbeitet auch für die Mannschaft. Er könnte auch ohne weiteres eine Klasse höher spielen.“ Letztlich liegt jedoch die Konzentration voll auf der eigenen Leistung. „Bei allem Respekt vor Heidenheim, wir müssen uns auf unsere Leistung konzentrieren und gleich hohes Tempo einschlagen“, betont Dieter Hecking.

Die Personallage von Wolfsburg

Ricardo Rodriguez wird gegen Heidenheim nicht zum Einsatz kommen. Der Schweizer soll vorläufig noch geschont werden. „Ich glaube, Ricardo sollte die Tage nutzen, um im Hinblick auf Stuttgart fit zu werden“, so der Chefcoach. Gegen Heidenheim wird Hecking wohl nicht viel rotieren und auf „die Eckpfeiler setzen“, ist jedoch froh einige Alternativen auf der Bank zu wissen. Im Hinblick auf die vielen Spiele sei es gut, dass man sich auf jeden Spieler im Kader verlassen könne. Bis auf die Langzeitverletzten stehen Dieter Hecking wohl alle Spieler zur Verfügung. 

DFB-Pokal live im TV und im Live-Stream

Alle DFB-Pokal Spiele werden live im TV von Sky übertragen. Nur der Bezahlsender Sky Bundesliga HD besitzt die Rechte, um alle Spiele des DFB-Pokals im Live-Stream oder TV zu zeigen. Bei den TV-Rechten von Sky handelt es sich weitestgehend um Exklusivrechte. 

Nachfolgend sind die aktuelle Liste der Fußballspiele der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals vom 28.10 bis 29.10. live im Pay-TV und im Internet als Live-Stream übertragen werden. Bei den Live-Streams wurde eine Vorauswahl getroffen, wo man weitere Livestream-Übertragungen für diesen Tag finden kann. 

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Wenn man sich über das Live Fußball-Angebot von Sky informieren möchtet und erfahren will in welchem Paket welche Fußballspiele gezeigt werden, ist diese Sky Info Seite auch hilfreich.

DFB-Pokal live im Free-TV Das Erste

Die Spiele mit den zwei Finalisten des letzten DFB-Pokals Borussia Dortmund und FC Bayern München werden im dem Free-TV Das Erste live übertragen. 

Mittwoche um 20:30 Hamburger SV vs Bayern München:

Reporter: Tom Bartels
Experte: Mehmet Scholl
Moderation: Gerhard Delling
Übertragung aus Hamburg

Hier geht es zum kostenlosen Das Erste Live-Stream des Spiels Hamburger SV vs Bayern München über ARD Mediathek.

Ergebnis der Spiele am Dienstag 

Aalen blamiert Hannover – Werder weiter – Offenbach wirft KSC raus

Fußball-Bundesligist Hannover 96 hat sich in der 2. Runde des DFB-Pokals blamiert. Die Niedersachsen unterlagen beim Zweitliga-Vorletzten VfR Aalen überraschend mit 0:2. Werder Bremen bescherte seinem neuen Trainer Viktor Skripnik hingegen ein erfolgreiches Debüt. Der Tabellen-Letzte der Bundesliga gewann beim Drittligisten Chemnitzer FC 2:0. Für eine Pokalüberraschung sorgten erneut die Offenbacher Kickers. Der Viertligist warf durch den 1:0 -Sieg den Zweitligisten Karlsruher SC aus dem Cup. 

Dortmund gewinnt 3:0 gegen St. Pauli

Borussia Dortmund hat in der 2. Runde des DFB-Pokals am Dienstag mit 3:0 gegen den FC St. Pauli gewonnen. In der 33. Minute brachte Ciro Immobile die Dortmunder in Führung, in der 44. Minute legte Marco Reus nach. Die Hamburger spielten in der zweiten Halbzeit engagierter und mutiger, ein Tor gelang ihnen jedoch nicht. 

In der 86. Minute traf Shinji Kagawa dann zum 3:0 für die Dortmunder. Unterdessen gewann der 1. FC Kaiserslautern mit 2:0 gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth. Die Spiele des MSV Duisburg gegen den 1. FC Köln und von Dynamo Dresden gegen den VfL Bochum gingen in die Verlängerung. 

Bielefeld wirft Hertha raus – Aalen blamiert Hannover

Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat sich in der 2. Runde des DFB-Pokals bei Drittligist Arminia Bielefeld blamiert. Die Hauptstädter unterlagen mit 2:4 (0:0) nach Elfmeterschießen. Auch Hannover 96 unterlag überraschend beim Zweitliga-Vorletzten VfR Aalen mit 0:2 (0:1). 

Werder Bremen bescherte seinem neuenTrainer Viktor Skripnik hingegen ein erfolgreiches Debüt. Der Tabellen-Letzte der Bundesliga gewann beim Drittligisten Chemnitzer FC 2:0 (1:0) und zog ins Achtelfinale ein. Für eine Pokalüberraschung sorgten auch die Offenbacher Kickers, die durch den 1:0 (0:0)-Sieg den Zweitligisten Karlsruher SC ausschalteten.

Spielplan der 2. Hauptrunde der DFB-Pokal vom Di. 28.10. bis Mi. 29.10.2014

Di. 19:00, Kickers Offenbach – Karlsruher SC,  1 : 0
Di. 19:00, Arminia Bielefeld – Hertha BSC Berlin, 4 : 2(n.E.)
Di. 19:00, VfR Aalen – Hannover 96,  2 : 0
Di. 19:00, Chemnitzer FC – Werder Bremen,  2 : 0
Di. 20:30, Dynamo Dresden – VfL Bochum,  2 : 1
Di. 20:30, MSV Duisburg – 1. FC Köln,  1 : 4 (n.E.)
Di. 20:30, 1. FC K’lautern – Greuther Fürth,   2 : 1
Di. 20:30, FC St. Pauli – Borussia Dortmund,  0 : 3
Mi. 19:00, Würzburger Kickers – Eintracht Braunschweig,  – : –
Mi. 19:00, RB Leipzig – FC Erzgebirge Aue,  – : –
Mi. 19:00, 1. FC Magdeburg – Bayer Leverkusen, – : –
Mi. 19:00, 1860 München – SC Freiburg,  – : –
Mi. 20:30,  VfL Wolfsburg – 1. FC Heidenheim,  – : –
Mi. 20:30, 1899 Hoffenheim – FSV Frankfurt,  – : –
Mi. 20:30, Hamburger SV – Bayern München,  – : –
Mi. 20:30, Eintracht Frankfurt – Borussia M’gladbach,  – : –

(dpa/mz)

Quelle: vfl-wolfsburg.de