Der schwedische WM-Zweite Mattias Falck spielt für Werder Bremen.Foto: Puzzlepix/Bildbyran via ZUMA Press/dpa/dpa

„Geister-Meister“ gesucht: Tischtennis-Playoffs beginnen

Epoch Times9. Juni 2020 Aktualisiert: 9. Juni 2020 12:41
Düsseldorf, Ochsenhausen, Saarbrücken oder Bremen: Einer dieser vier Clubs wird in den nächsten Tagen deutschen "Geister-Meister" im Tischtennis. Für ihre Playoff-Runde hat die Bundesliga der Männer ebenfalls ein strenges Hygienekonzept erstellt.

Der erste deutsche „Geister-Meister“ der Corona-Zeit wird in dieser Woche im Tischtennis ermittelt. Drei Monate nach der Saisonunterbrechung trägt die Tischtennis-Bundesliga TTBL ab diesem Mittwoch ihre Playoff-Runde aus.

Da die nur noch aus zwei Halbfinals und einem Endspiel am Sonntag besteht, ist die TTBL mit ihrer Geisterspiel-Runde schneller wieder fertig als die Basketball- oder Fußball-Bundesliga.

Im ersten Halbfinale stehen sich am Mittwoch um 13.00 Uhr der Hauptrunden-Sieger 1. FC Saarbrücken mit dem deutschen Nationalspieler Patrick Franziska und der Tabellenvierte Werder Bremen mit dem schwedischen WM-Zweiten Mattias Falck gegenüber.

Im zweiten Halbfinale treffen am Donnerstag um 13.00 Uhr der deutsche Rekordmeister Borussia Düsseldorf mit dem deutschen Star Timo Boll sowie Titelverteidiger TTF Ochsenhausen aus Baden-Württemberg aufeinander. Das Finale beginnt am Sonntag um 14.00 Uhr in der Frankfurter Fraport Arena. Alle drei Spiele werden im Fernsehen bei Eurosport und im Internet bei Sportdeutschland.TV übertragen.

Boll kennt die Bedingungen mit Partien ohne Zuschauer bereits. Anfang des Monats siegte er beim „Düsseldorf Masters“. „Da gab es nicht einmal einen Coach. Jetzt sitzt wenigstens die ganze Mannschaft an der Box und kann für ein bisschen Stimmung sorgen“, sagte er. „Außerdem wissen wir, dass es in diesem einen Spiel um alles geht. Das sollte genug Motivation sein.“

Um die Playoff-Runde überhaupt durchführen zu dürfen, hat auch die TTBL ein Abstands- und Hygienekonzept erstellt. Zuschauer sind bei den Spielen nicht erlaubt. Es gibt nach vier Einzel-Matches auch kein Abschlussdoppel, sondern ein weiteres fünftes Einzel.

Die Spieler dürfen nicht die Seiten wechseln, der Tisch und die Bälle werden regelmäßig desinfiziert. In allen anderen deutschen Tischtennis-Ligen wurde die Saison im März beendet. Die Bundesliga der Männer wird aber als einzige nicht vom Deutschen Tischtennis-Bund organisiert. (dpa)


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