FacebookFoto: über dts Nachrichtenagentur

Für Roger Federer sind Fotos seiner Kinder bei Facebook tabu

Epoch Times14. Mai 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 22:34

Tennisstar Roger Federer zieht bei der Nutzung sozialer Medien klare Grenzen: „Für mich ist es tabu, Bilder von meinen Kindern oder meiner Frau zu posten“, sagte der Schweizer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). Da er viel bei seiner Familie sei, gelte für seine Nutzungsweise ohnehin, dass er „nicht jeden Tag etwas machen muss oder jede Woche so und so viel.“ Dennoch hat der 34-Jährige seine anfängliche Zurückhaltung bei Kanälen wie Facebook und Instagram inzwischen abgelegt: „Ich glaube, man muss die sozialen Medien so nutzen, wie es für einen stimmt, ohne dass es einen einnimmt. Sie haben sehr positive Aspekte, wenn es darum geht, zu informieren oder Informationen zu bekommen.“

Grundsätzlich böten soziale Medien „eine Möglichkeit, mit meinen Fans zu kommunizieren, was früher ja undenkbar war.“ Dem Schweizer ist dabei ein authentisches Auftreten „extrem wichtig“. Wie viel Wert Federer auf Authentizität legt, äußert sich auch bei der Frage nach Menschen, die ihn inspirieren. „Ich hatte nie so richtige Idole und wollte nie jemand anders werden. Ich wollte immer ich selber bleiben. Aber ich wollte auch mal so eine Karriere haben wie die Besten. Das war völlig weit weg. Aber dann bin ich immer weiter gekommen, bin immer näher herangerückt an diese Michael Schumachers, Tiger Woods und Valentino Rossis. Von ihrer Dominanz über lange Jahre habe ich mich inspirieren lassen.“ Zuletzt waren es aber die Leistungen weniger bekannter Sportler, die dem Tennisstar imponiert haben: „Vor Kurzem habe ich die Eiskunstlauf-WM geschaut. Da lief es mir kalt den Rücken runter, weil ich nicht glauben konnte, was diese Leute aufs Eis bringen“, so Federer. „Ich weiß nicht, wie sie es schaffen, diese Sprünge auf den Kufen zu machen und sich wieder abzufangen. Das ist alles so elegant. Das ist der Hammer.“ Federer glaubt, dass sich Sportler letztlich gegenseitig inspirierten. „Das heißt nicht, zu jemandem hoch zu schauen, sondern zu bewundern, was andere Leute machen. Aber ich höre es gerne, wenn ich diese Person bin. Es schmeichelt mir, dass ich so einen Stellenwert im Leben von anderen habe.“

(dts Nachrichtenagentur)


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