EuromünzeFoto: über dts Nachrichtenagentur

DOSB fordert Steuerbefreiung für Ryder Cup 2022

Epoch Times17. September 2015 Aktualisiert: 17. September 2015 13:58

Der „Deutsche Olympische Sportbund“ (DOSB) fordert von den obersten Finanzbehörden des Landes eine Steuerbefreiung für den Ryder Cup 2022, um den sich der Deutsche Golf-Verband (DGV) mit dem Austragungsort Bad Saarow bewirbt. DOSB-Generaldirektor Michael Vesper sagte dem „Tagesspiegel“, er sehe dafür alle Voraussetzungen als erfüllt an: „Der Ryder Cup hat eine international herausragende Stellung und kann mit großen Fußballereignissen durchaus mithalten.“ Damit stellt sich Vesper gegen das Bundesfinanzministerium (BMF), das dem prestigereichen Golf-Teamwettbewerb zwischen Europa und den USA keine Steuerprivilegien einräumen will.

Golf sei eine Randsportart, hieß es zur Begründung. „Golf ist definitiv keine Randsportart in Deutschland und erst recht nicht in der Welt“, widersprach Vesper im „Tagesspiegel“-Gespräch. Die obersten Finanzbehörden der Länder sowie Vertreter des BMF entscheiden an diesem Freitag bei einer Klausur in Essen, ob und – wenn ja – in welcher Form die Veranstalter des Ryder Cups 2022 von steuerlichen Abgaben befreit werden. Eine einfache Mehrheit im Gremium würde ausreichen. Mit seiner Bitte um Steuerbefreiung ist der Deutsche Golf-Verband (DGV) schon bei der Bewerbung um den Ryder Cup 2018 gescheitert.

(dts Nachrichtenagentur)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion