Stimmungsmache gegen Trump? US-Botschafter Grenell weist Berichte über angebliche CureVac-Kaufpläne zurück

Das Tübinger Unternehmen CureVac ist eines von zahlreichen Forschungsunternehmen in aller Welt, die derzeit fieberhaft an der Entwicklung und Herstellung eines Impfstoffes arbeiten, mittels dessen eine weitere Verbreitung des Coronavirus gestoppt werden könnte. CoreVac unterhält derzeit strategische Partnerschaften mit einer Vielzahl an öffentlichen und privaten Einrichtungen, zu denen auch Boehringer Ingelheim, die Bill und Melinda Gates Foundation oder die Universitäten Harvard und Yale gehören.

Am Sonntag (15.3.) behauptete die „Welt am Sonntag“, es käme im Zusammenhang mit der Corona-Krise „zwischen den USA und Deutschland […] zu einer handfesten – wenn auch indirekten – wirtschaftspolitischen Auseinandersetzung“. Grund dafür sei, dass US-Präsident Donald Trump angeblich versuche, deutsche Wissenschaftler, die an einem potenziellen Corona-Impfstoff arbeiten, „mit hohen finanziellen Zuwendungen nach Amerika zu locken beziehungsweise das Medikament exklusiv für sein Land zu sichern“. Dies will das Blatt „aus deutschen Regierungskreisen“ erfahren haben.

Keine Rückfrage bei US-Botschaft

Die Meldung wurde in weiterer Folge von Reuters und dem „Business Insider“ übernommen und in einer Reihe von Medien bis hin zum britischen „Guardian“ verbreitet. Der „Welt“ zufolge soll CureVac die Beantwortung von Fragen abgelehnt haben. Unterdessen schildert das Blatt, wie Regierungsbeamte in Berlin nun nach Möglichkeiten suchten, einen möglichen Verkauf unter dem Banner des Außenwirtschaftsgesetzes zu verhindern, da dieser die „öffentliche Ordnung oder Sicherheit“ gefährde.

CureVac-Hauptinvestor Dietmar Hopp sah sich zu einer Klarstellung veranlasst, ein möglicher Impfstoff, den das Unternehmen entwickele, solle „Menschen nicht nur regional, sondern solidarisch auf der ganzen Welt erreichen, schützen und helfen können“.

Noch am Sonntagabend meldete sich der US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, zu Wort, und machte deutlich, dass die Darstellung jedweder Grundlage entbehre und man sich aufseiten der Medien nicht einmal die Mühe gemacht hätte, bei den Betroffenen nachzufragen. Auf Twitter schrieb er:

Das ist nicht wahr. Die Geschichte in der ‚Welt‘ ist falsch. Aber Business Insider und Reuters haben sie trotzdem gebracht, obwohl sie keine unabhängigen Quellen dafür hatten. Jetzt müssen alle mächtig zurückrudern.“

 


„Alle internen Bemühungen auf Entwicklung eines Impfstoffes gegen Coronavirus gerichtet“

Reuters nahm das Dementi nachträglich noch in seine Meldung mit auf. Aber auch bei CureVac selbst weiß man nichts von Verkaufsplänen welcher Art auch immer. In einer Erklärung vom Sonntag weist man entsprechende Gerüchte zurück. Derzeit seien „alle internen Bemühungen auf die Entwicklung eines Impfstoffes gegen das neuartige Coronavirus gerichtet – mit dem Ziel, Menschen und Patienten weltweit zu erreichen, zu helfen und zu schützen“.

Aus diesem Zweck stehe das Unternehmen „mit zahlreichen Organisationen, insbesondere mit der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI), einer öffentlich-privaten Initiative zur beschleunigten Entwicklung von Impfstoffen gegen aufkommende Infektionskrankheiten, sowie zahlreichen Behörden in Kontakt“.

In diesem Zusammenhang hatte, wie in einer anderen Erklärung bestätigt wurde, am 2. März der Vorstandsvorsitzende von CureVac, Daniel Menichella, auf Einladung des Weißen Hauses mit US-Präsident Donald Trump, Vizepräsident Mike Pence, Mitgliedern der Coronavirus-Task-Force sowie weiteren hochrangigen Pharma- und Biotechmanagern Strategien und Möglichkeiten zur schnellen Entwicklung und Produktion eines Impfstoffes diskutiert.

CureVac hat nie ein Kaufangebot bekommen

Auch auf Twitter wies CureVac die Berichterstattung über angebliche Verkaufspläne zurück – und solche seien auch nicht Inhalt der Gespräche in den USA gewesen:

Um es in Sachen Coronavirus noch einmal deutlich zu machen: CureVac hat weder vor noch während oder nach dem Task-Force-Treffen im Weißen Haus am 2. März ein Angebot von der US-Regierung oder damit im Zusammenhang stehenden Akteuren bekommen. CureVac weist alle Behauptungen von Medien zurück.“

 


Dass allerdings die Frage der Lizenzierung eines entwickelten Impfstoffes durchaus ein Thema ist, wenn es darum geht, diesen in außereuropäischen Ländern in Verkehr zu bringen, ist eine Konsequenz der bisherigen Weigerung der EU, der US-Regierung in Handelsfragen entgegenzukommen. Der Handelskonflikt hatte bereits dazu geführt, dass die Verhandlungen zum geplanten transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP auf Eis liegen.

Ohne dieses gibt es jedoch eine Vielzahl offener Fragen, was die Entwicklung, den Test und die Zulassung medizinischer und pharmazeutischer Präparate auf beiden Märkten anbelangt. Vor diesem Hintergrund kommt die US-Regierung nicht umhin, gegenüber europäischen Entwicklungspartnern auf diesem Gebiet diese auch anzusprechen.

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Auf der Welt sind derzeit die Kriterien von Gut und Böse umgedreht. Das Schlechte wird als gut hingestellt, Gangsterlogik als „soziale Gerechtigkeit“ getarnt und wissenschaftlich begründet. Nicht nur die KP China verwendet Propaganda und Manipulationen aller Arten, um die Gedanken der Menschen in der Corona-Krise und im Umgang mit SARS-CoV-19 zu kontrollieren.

So wie ein Verbrecher versucht, alle Beweise für sein Fehlverhalten zu vernichten, werden alle erdenklichen Tricks angewendet. Das Ausmaß des Betrugs an der Menschheit ist kaum zu fassen.

Im Kapitel zwei des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ geht es um die 36 Strategeme (Strategien, Taktiken), die das Böse benutzt, um an der Macht zu bleiben. Dazu gehört, die Gedanken der Menschen zu verderben sowie die traditionelle Kultur zu untergraben. Es geht darum, den Zusammenbruch der Gesellschaft zu bewirken, soziale Umbrüche und Aufstände erzeugen. Zwei weitere große Taktiken sind Teilen + Herrschen sowie Tarnen + Täuschen. Entsprechend ihren Eigenschaften und Motivationen werden die Menschen verführt. Hier weitere Informationen und Leseproben.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch

Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Quelle: https://www.epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/stimmungsmache-gegen-trump-us-botschafter-grenell-weist-berichte-ueber-angebliche-curevac-kaufplaene-zurueck-a3187214.html