Verbraucherschutz-Präsident beklagt Stimmungsmache gegen TTIP

Epoch Times16. August 2015

In der Debatte um das Freihandelsabkommen TTIP kritisiert der Präsident der Verbraucherzentrale Bundesverband, Klaus Müller, den „Deutschen Gewerkschaftsbund“ und den Gründer von Foodwatch, Thilo Bode. In einem Interview mit dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe) sagte Müller: „Deren Schwarz-Weiß-Denke tut der Debatte nicht gut.“ Anders als der Gewerkschaftsbund rufe er nicht zu Demonstrationen auf.

„Ich warne vor polemischen Äußerungen“, betonte Müller. Es gebe viele Gründe weshalb die Debatte so aufgeheizt sei. Einer davon sei auch die Art und Weise des Protests. Er habe sich bewusst nicht den Freihandelskritikern angeschlossen. Müller ist Mitglied im TTIP-Beirat von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Auch die alte EU-Kommission macht Müller für die schlechte Stimmung in der Bevölkerung in Bezug auf das Freihandelsabkommen verantwortlich. Sie habe den Inhalt des Verhandlungsmandats nicht veröffentlicht und die nationale Parlamente nicht einbezogen. Die alte EU-Kommission unter Präsident Manuel Barroso und mit Handelskommissar Karel de Gucht, „hat die Verhandlungen vor die Wand gefahren“, sagte Müller. Er kritisierte weiter: „Die haben nicht verstanden, welche Tragweite das Abkommen hat.“ So seien Sorgen und Proteste provoziert worden.

(dts Nachrichtenagentur)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion