Robben und Seehunde liegen am Südstrand auf der Düne vor der Insel Helgoland in der Sonne.Foto: Christian Charisius/dpa/dpa

Seehund-Zählung im Wattenmeer gestartet

Epoch Times2. Juni 2021 Aktualisiert: 2. Juni 2021 13:07
Sie verschaffen sich aus der Luft einen Überblick über die Population und den Gesundheitszustand der Seehunde. Wissenschaftler sind zu Zählflügen über der Nordsee aufgebrochen.

Bei klarer Sicht und Sonnenstrahlen hat an der niedersächsischen Nordseeküste die alljährliche Zählung der Seehunde im Nationalpark Wattenmeer begonnen. Von den Flugplätzen in Emden und Mariensiel bei Wilhelmshaven stiegen am Vormittag zwei Flugzeuge zu ersten Zählflügen auf.

Ehrenamtliche Zähler verschaffen sich mit Wissenschaftlern aus der Luft einen Überblick über die Population und den Gesundheitszustand der geschützten Tiere, wie das niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittel (Laves) in Oldenburg mitteilte.

„Das Wetter für die Zählungen ist perfekt“, sagte eine Laves-Sprecherin. Bei nur wenig Wind und vielen Sonnenstrahlen würden sich die Seehunde bei Niedrigwasser zum Sonnen auf Sandbänken niederlassen – so seien sie aus der Luft gut zu beobachten. Bei den Flügen werden auch die Liegeplätze der Seehunde kartiert.

Am Freitag soll noch ein weiterer zunächst für Mittwoch geplanter Zählflug von Nordholz bei Cuxhaven starten. Bis Mitte August sind insgesamt 15 Flüge an fünf Terminen für die Seehund-Zählungen geplant. Die Zählungen sind Teil eines internationalen Schutzabkommens zwischen Deutschland, Dänemark und den Niederlanden. Im vergangenen Sommer waren so viele Seehunde gezählt worden wie noch nie zuvor: 10.382 Seehunde wurden zwischen Ems und Elbe gesichtet. (dpa)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion